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Aktien New York: Behauptet - Intel-Herabstufung belastet

Im Spannungsfeld zwischen Belastungen durch eine erneute Herabstufung des Chipherstellers Intel und einer freundlich aufgenommen Einigung zwischen der SEC und dem Versicherer American International Group (AIG) haben die US-Standardwerte am Dienstag in New York behauptet tendiert.

dpa-afx NEW YORK. Im Spannungsfeld zwischen Belastungen durch eine erneute Herabstufung des Chipherstellers Intel und einer freundlich aufgenommen Einigung zwischen der SEC und dem Versicherer American International Group (AIG) haben die US-Standardwerte am Dienstag in New York behauptet tendiert. Der Dow Jones stieg im frühen Handel um 0,14 Prozent auf 10 503,76 Punkte. Der S & P-500-Index kletterte um 0,11 Prozent auf 1 178,53 Zähler.

Intel rutschte mit einem Verlust von 1,04 Prozent auf 23,85 Dollar an das Ende des Dow Jones. CSFB hatte den Chipwert von "Outperform" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 25 auf 22 Dollar reduziert. H.J. Heinz verloren 2,89 Prozent auf 37,28 Dollar. Der Ketchup-Hersteller hat im zweiten Quartal mit 56 US-Cent weniger verdient als von Experten erwartet. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit 59 Cent gerechnet.

Bester Wert im Dow Jones waren Mcdonald's mit einem Aufschlag von 1,80 Prozent auf 29,91 Dollar. Der Chef der weltgrößten Fastfood-Kette, Charlie Bell, ist nach nur rund sieben Monaten wegen einer Krebserkrankung zurückgetreten. AIG legten 1,77 Prozent auf 63,96 Dollar zu. Der Versicherer hatte zuvor erklärt, er habe der Börsenaufsicht SEC zu den anhängenden Untersuchungen wegen unlauterer Geschäftspraktiken einen Einigungsvorschlag unterbreitet. Zudem habe er eine prinzipielle Einigung mit dem US-Justizministerium erreicht.

Hewlett-Packard legten 0,20 Prozent auf 20,24 Dollar zu. Der Computerhersteller erwartet in der ersten Hälfte 2005 im Zuge eines Stellenabbaus Kosten von 200 Mill. Dollar. Das Ergebnis je Aktie reduziere sich damit um vier Cent, hieß es. Time Warner kletterten um 2,06 Prozent auf 17,82 Dollar. Der Medienkonzern steht einem Pressebericht zufolge im SEC-Verfahren wegen fehlerhafter Bilanzierung der Sparte American Online (AOL) vor einem Vergleich mit der US-Wertpapieraufsichtsbehörde.

Deere stiegen um 3,06 Prozent auf 70,81 Dollar. Der Hersteller von Landmaschinen hat im vierten Quartal mit 1,41 Dollar je Aktie deutlich mehr verdient als von Experten erwartet. Von First Call befragte Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 0,99 Dollar gerechnet.

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