Archiv
Aktien New York: Behauptet trotz enttäuschender US-Arbeitsmarktdaten

Nach der Vorlage der US-Arbeitsmarktdaten ist die New Yorker Börse nach anfänglichen Verlusten am Freitag zeitig ins Plus gedreht.

dpa-afx NEW YORK. Nach der Vorlage der US-Arbeitsmarktdaten ist die New Yorker Börse nach anfänglichen Verlusten am Freitag zeitig ins Plus gedreht. Der Dow Jones Industrial Average stieg gegen 16.15 Uhr um 0,17 Prozent auf 10 142,95 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,12 Prozent auf 1 132,33 Zähler stieg. "Der Markt realisiert, dass es eine Menge Geld zu investieren gibt", sagte Stratege Michael Metz von Oppenheimer & Co. "Die leichten Verluste vom Vortag werden als gute, kurzfristige Möglichkeit zum Einstieg gewertet."

In den USA war die Beschäftigtenzahl im September deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 96 000 zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Vor CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 138 000 erwartet.

Neben diesen Konjunkturdaten gaben erste Geschäftszahlen die Richtung für einzelne Aktienwerte vor - die Berichtssaison in den USA ist eröffnet.

AMD-Aktien verloren nach Geschäftszahlen 1,13 Prozent auf 13,95 Dollar. Der weltweit zweitgrößte Mikroprozessoren-Hersteller hatte im abgelaufenen dritten Quartal den Gewinn je Aktie auf zwölf US-Cent gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten genau getroffen.

Zulegen konnten hingegen Alcoa-Aktien - ungeachtet eines Gewinnrückgangs im dritten Quartal. Das Unternehmen war von Kosten aus Werksschließungen, Streiks und Hurrikan-Schäden belastet worden. Die Aktien legten um 0,88 Prozent auf 34,38 Dollar zu.

Aktien von General Electric (GE) gewannen 0,18 Prozent auf 34,01 Dollar. Der US-Mischkonzern hat seinen Gewinn im dritten Quartal leicht gesteigert und die Analystenprognosen erfüllt.

Boeing rutschten nach negativen Nachrichten zeitweise ans Ende des Dow Jones 30 mit einem Minus von 1,05 Prozent auf 50,78 Dollar. Die Europäische Kommission hatte Staatshilfen der japanischen Regierung für die Entwicklung des Boeing-Flugzeugs 7E7 Dreamliner in Frage gestellt. Dem US-Flugzeugbauer wird vorgeworfen, eine Vereinbarung zu Staatshilfen aus dem Jahr 1992 zwischen der USA und der EU umgehen zu wollen.

Pfizer holten zum Teil die Vortagesverluste auf und stiegen um 0,73 Prozent auf 30,21 Dollar. Am Donnerstag war der Konzern wegen eines negativen Medienberichts über sein Medikament Celebrex stark unter Druck geraten.

Deutlich im Plus lagen auch AT & T . Sie stiegen um 2,53 Prozent auf 15,42 Dollar. Die amerikanische Telefongesellschaft will im Zuge einer Restrukturierung in diesem Jahr insgesamt mehr als 20 Prozent ihrer Mitarbeiter entlassen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%