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Aktien NEW York: Etwas schwächer - Dollarschwäche belastet

Belastet von der derzeitigen Dollarschwäche sind die US-Börsen am Freitag in die Verlustzone gerutscht. Der Dow Jones Industrial Average sank im frühen Handel um 0,44 Prozent auf 10 525,78 Punkte. Der S & P-500-Index sank um 0,39 Prozent auf 1 178,88 Punkte.

dpa-afx NEW YORK. Belastet von der derzeitigen Dollarschwäche sind die US-Börsen am Freitag in die Verlustzone gerutscht. Der Dow Jones Industrial Average sank im frühen Handel um 0,44 Prozent auf 10 525,78 Punkte. Der S & P-500-Index sank um 0,39 Prozent auf 1 178,88 Punkte. Der Dollar sank am Freitag nach Aussagen von Alan Greenspan zum Defizit der USA weiter. Greenspan hatte gesagt, das riesige US-Leistungsbilanzdefizit könne im Ausland zu einem geringeren Interesse an Dollar-Anlagen führen.

An der Spitze des Dow Jones 30 standen unangefochten die Aktien von Walt Disney . Sie legten um 1,63 Prozent auf 26,80 Dollar zu. Der Medienkonzern rechnet im kommenden Jahr mit einem zweistelligen Gewinnwachstum. Im ersten Quartal werde das Ergebnis jedoch wegen des hohen Wertes im Vorjahresabschnitt sinken, hatte Disney-Finanzvorstand Tom Staggs am Vortag nach Börsenschluss berichtet.

Pharmawerte zeigten sich relativ unbeeindruckt von der am Vortag gestarteten Diskussion um verschiedene Medikamente. Die Aktie von Pfizer gab um 0,40 Prozent auf 27,66 Dollar nach, die von Merck & Co. um 0,44 Prozent auf 27,24 Dollar. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte zuvor Aussagen eines hochrangigen Mitarbeiters über mögliche weitere Untersuchungen als Folge des Vioxx-Skandals zurückgezogen. Der stellvertretende FDA-Direktor für den Bereich Wissenschaft und Medizin, David Graham, hatte am Donnerstagabend bei einer Anhörung vor dem US-Repräsentantenhaus gesagt, auch die Medikamente Crestor von Astrazeneca , Meridian von Abbott und Severent von Glaxosmithkline , Bextra von Pfizer und Accutane von Roche hätten Risikopotenzial.

Zu den deutlichen Verlierern zählte die Aktie der defizitären US-Fluglinie Continental Airlines . Continental muss die Personalkosten wegen anhaltender Millionenverluste weiter reduzieren. Die Ausgaben für Löhne und Bezüge müssten um jährlich 500 Mill. Dollar gedrückt werden, um zu überleben, teilte das Unternehmen am Vorabend mit. Der Wert gab um 1,67 Prozent auf 11,16 Dollar nach.

Auch Nike gaben deutlich nach und verloren 2,40 Prozent auf 82,96 Dollar. Am Vorabend war bekannt geworden, dass Philip H. Knight (66), der legendäre Mitgründer des amerikanischen Sportschuhunternehmens, die Führung der Gesellschaft am 28. Dezember abgibt.

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