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Aktien New York: Freundlich trotz negativer Konjunkturdaten - Öl wird billiger

Dank einer freundlichen Stimmung am Ölmarkt haben die US-Börsen am Montag ihren Aufwärtstrend von vergangener Woche fortgesetzt. Der Ölpreis für die US-Sorte WTI sank zwischenzeitlich auf 49,61 Dollar - damit war Öl 51 Cent billiger als noch am Freitagabend. Der Dow Jones Industrial Average stieg in Folge gegen 16.30 Uhr um 0,58 Prozent auf 10 251,86 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,63 Prozent auf 1 138,66 Zähler vorrückte.

dpa-afx NEW YORK. Dank einer freundlichen Stimmung am Ölmarkt haben die US-Börsen am Montag ihren Aufwärtstrend von vergangener Woche fortgesetzt. Der Ölpreis für die US-Sorte WTI sank zwischenzeitlich auf 49,61 Dollar - damit war Öl 51 Cent billiger als noch am Freitagabend. Der Dow Jones Industrial Average stieg in Folge gegen 16.30 Uhr um 0,58 Prozent auf 10 251,86 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,63 Prozent auf 1 138,66 Zähler vorrückte.

"Wir sehen eine gewisse Fortsetzung vom Freitag", sagte der Handelsdirektor von Ryan, Beck & Co., Jay Suskind. "Die wirtschaftliche Lage wird mit einem optimistischen Blick betrachtet."

Die negativen Impulse von der Konjunkturseite beachteten Händler hingegen kaum. Der Auftragseingang der US-Industrieunternehmen war im August unerwartet deutlich gesunken. Das Ordervolumen sei um 0,1 Prozent zurückgegangen nach einem revidierten Anstieg von 1,7 Prozent im Vormonat, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Von AFX News befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent gerechnet.

An der Spitze des Dow Jones 30 lag die Aktie des in die Schlagzeilen geratenen Pharmaunternehmens Merck & Co. . Sie gewann 1,68 Prozent auf 33,87 Dollar. Händler verwiesen auf den Kurseinbruch am vergangenen Donnerstag, als Merck nach dem Rückzug des Medikaments Vioxx um 30 Prozent einbrachen.

Continental-Airlines-Aktien stiegen um 1,81 Prozent auf 9,01 Dollar. Die US-Fluggesellschaft steigerte ihr Passagieraufkommen im September zum Vorjahr um elf Prozent, die Auslastung stieg um 2,8 Punkte auf 75,2 Prozent.

Zu den Verlierern zählte die Aktie des Versicherers American International Group Inc. (AIG) . Sie gab um 0,12 Prozent auf 68,64 Dollar nach. Die US-Börsenaufsicht SEC hatte zuvor bekannt gegeben, eine Zivilklage gegen das Unternehmen zu erwägen. Grund seien drei Presseerklärungen der AIG, die nach Ansicht der SEC gegen Wertpapiergesetze verstoßen haben könnten, hieß es.

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