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Aktien New York: Gut behauptet - Arbeitsmarktdaten stützen - Intel belastet

Unterstützt von positiv aufgenommenen Konjunkturdaten haben sich die US-Börsen am Freitag gut behauptet. Nach einem etwas schwächeren Auftakt schaffte der Dow Jones den Sprung in die Gewinnzone und legte zuletzt 0,10 % auf 10 300,97 Punkte zu. Der breiter gefasste S & P-500-Index stieg um 0,06 % auf 1 119,02 Zähler.

dpa-afx NEW YORK. Unterstützt von positiv aufgenommenen Konjunkturdaten haben sich die US-Börsen am Freitag gut behauptet. Nach einem etwas schwächeren Auftakt schaffte der Dow Jones den Sprung in die Gewinnzone und legte zuletzt 0,10 % auf 10 300,97 Punkte zu. Der breiter gefasste S & P-500-Index stieg um 0,06 % auf 1 119,02 Zähler.

"Die ganze Woche wurde auf den US-Arbeitsmarktbericht gewartet - nun nehmen die meisten Investoren erleichtert zur Kenntnis, dass die Daten mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen lagen", sagte ein Aktienhändler. In den USA stieg die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft im August um 144 000 und damit etwas schwächer als erwartet. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 158 000 prognostiziert. Gleichzeitig wurde der Juli-Anstieg auf plus 73 000 nach zuvor plus 32 000 revidiert.

Als Bremse für den Aktienmarkt erwiesen sich die gekappten Intel-Prognosen und die darauf folgenden hohen Verluste der Intel-Aktie. Das Papier gab zuletzt 7,30 % auf 20,05 $ ab. Mit einem Verlust von acht Prozent hatte Intel auf dem niedrigsten Stand seit dem 29. Mai 2003 eröffnet. Händler erklärten die Verluste mit der enttäuschenden Prognose. Der weltgrößte Chiphersteller hatte seine Umsatzerwartung für das dritte Quartal auf 8,3 bis 8,6 Mrd. $ von zuvor 8,6 bis 9,2 Mrd. gesenkt. Die Bruttogewinnspanne sieht Intel nun bei rund 58 % statt ursprünglich bei etwa 60 %.

Der Intel-Konkurrent Advanced Micro Devices Inc. (AMD) geriet ebenfalls stark unter Druck und verlor zuletzt 4,46 % auf 11,15 $. Titel von Texas Instruments sanken 3,73 % auf 19,38 $. Händler verwiesen auf negative Analystenkommentare. So hatte Prudential das Kursziel von 26 auf 20 $ gesenkt.

Dagegen legten die Titel von Procter & Gamble (P & G) leicht zu. Sie stiegen zuletzt um 0,30 % auf 56,66 $. Der US-Konsumgüterkonzern und seine Tochtergesellschaft Vidal Sassoon legten einen Rechtsstreit "zur beiderseitigen Zufriedenheit" bei.

Auch der Pharmakonzern Pfizer legte einen Rechtsstreit bei. Dafür müssen im dritten Quartal außerordentliche Kosten in Höhe von 229 Mill. $ nach Steuern verbucht werden. Das Papier stieg um 0,46 % auf 32,85 $.

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