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Aktien New York: Gut behauptet - Dünner Handel am 'Columbus Day'; Ölpreis

Bei geringen Umsätzen und dünner Nachrichtenlage die US-Standardwerte am Montag gut behauptet in die neue Handelswoche gestartet.

dpa-afx NEW YORK. Bei geringen Umsätzen und dünner Nachrichtenlage die US-Standardwerte am Montag gut behauptet in die neue Handelswoche gestartet. Der Dow Jones Industrial Average gewann im frühen Handel 0,20 Prozent auf 10 075,70 Punkte, der breiter gefasste S & P-500-Index stieg um 0,18 Prozent auf 1 124,17 Zähler. Im Fokus steht der Ölpreis mit einem Rekordstand von 53,63 Dollar je Fass, die Anleihemärkte sind wegen des "Columbus Day" geschlossen.

Finanzwerte zählten zu den Favoriten im frühen Handel: AIG-Titel waren mit plus 1,06 Prozent auf 67,61 Dollar zweitstärkster Wert im Dow Jones. Am Freitag hatte sich der Versicherer nach einem positiven Analystenkommentar von Morgan Stanley bereits besser entwickelt als andere Werte des Sektors. Citigroup legten im Vorfeld der am Donnerstag erwarteten Zahlen 0,65 Prozent auf 44,85 Dollar zu, American Express gewannen 0,78 Prozent auf 52,66 Dollar.

Chipwerte zählten gegen den Trend zu den Verlierern. Die Analysten der Deutschen Bank hatten sich in einem Ausblick auf Zahlen zum dritten Quartal negativ geäußert. Die Aktien von Texas Instruments und Micron Technology wurden auf "Sell" abgestuft - beide Titel verbilligten sich um rund 2,6 Prozent. Das Branchenschwergewicht Intel gab als schwächster Dow-Wert 0,58 Prozent auf 20,43 Dollar ab.

Pharmawerte erholten sich von frühen Verlusten. Pfizer hatte seine Gewinnprognose für 2004 bekräftigt und rechnet nun mit 2,12 bis 2,14 Dollar Gewinn je Aktie - laut Thomson First Call liegt die Marktprognose bei 2,12 Dollar. Pfizer-Aktien legten 0,81 Prozent auf 30,04 Dollar zu. Aktien von Merck lagen unverändert bei 30,34 Dollar.

Fluggesellschaften wurden laut Händlern von negativen Analystenkommentaren belastet. Morgan Stanley hatte sich negativ zur Luftfahrtbranche geäußert und senkte die Gewinnaussichten für einige Werte reduziert. Die Analysten verwiesen auf Überkapazitäten und den anhaltend hohen Ölpreis. Delta Air Lines verloren 4,29 Prozent auf 3,12 Dollar. Northwest Airlines büßten 4,27 Prozent auf 4,62 Dollar ein. Der Titel wurde zusätzlich durch eine Prognosensenkung durch Smith Barney belastet.

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