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Aktien New York: Gut behauptet in einem ruhigen Handel

Die US-Börsen haben sich in einem ruhigen Handel am Donnerstag gut behauptet. Der Leitindex Dow Jones gewann zuletzt 0,16 % auf 10 184,91 Punkte und glich damit seine leichten Eröffnungsverluste aus. Der breiter gefasste S & P-500-Index stieg um 0,15 % auf 1 107,58 Zähler.

dpa-afx NEW YORK. Die US-Börsen haben sich in einem ruhigen Handel am Donnerstag gut behauptet. Der Leitindex Dow Jones gewann zuletzt 0,16 % auf 10 184,91 Punkte und glich damit seine leichten Eröffnungsverluste aus. Der breiter gefasste S & P-500-Index stieg um 0,15 % auf 1 107,58 Zähler.

Es gebe wenig Bewegung am Markt, sagte ein Börsianer. Viele Anleger hielten sich vor dem nach Börsenschluss erwarteten Quartalszwischenbericht von Intel zurück. Auch vor den an diesem Freitag anstehenden Arbeitsmarktdaten wollten Anleger nicht viel wagen. Veröffentlicht wird der Beschäftigungszuwachs im August - außerhalb der Landwirtschaft.

Wenig Beachtung fanden Händlern zufolge daher die am Donnerstag vorgelegten Konjunkturdaten. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA war überraschend gestiegen. Zugleich erhöhte sich die Arbeitsproduktivität außerhalb der Landwirtschaft im zweiten Quartal weniger stark als erwartet.

Titel von Wal-Mart verharrten auf dem Vortagesniveau von 52,63 $. Der Einzelhändler hatte den flächenbereinigten Umsatz im August um 0,5 % gesteigert. Wal-Mart rechnet mit einem schwachen dritten Quartal. Der Quartalsgewinn werde am unteren Ende der Erwartungen von 52 bis 54 Cent je Aktie liegen, meldete der Einzelhändler.

Aktien von Time Warner fielen um 0,87 % auf 16,03 $. Der Konzern hat einem Pressebericht zufolge seine Strategie im Bieterkampf um das traditionsreiche Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer geändert und nun ein reines Barangebot von 4,5 bis 4,6 Mrd. $ vorgelegt. Wie das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag schreibt, macht dieses Angebot ein altes hinfällig, dass MGM-Hauptaktionär Kirk Kerkorian zum Großaktionär von Time Warner gemacht hätte.

Die Aktie von Continental Airlines stieg um 2,03 % auf 9,56 $. Die in eine finanzielle Schieflage geratene US-Fluggesellschaft dreht weiter an der Kostenschraube und kappt 425 Stellen, die meisten davon im Management- und Bürobereich. Durch die Kürzung der hochrangigen Belegschaft rechnet der Konzern mit jährlichen Einsparungen von rund 200 Mill. $.

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