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Aktien New York: Gute US-Arbeitsmarktdaten treiben Dow Jones weiter an

Mit deutlichem Rückenwind von einer erheblich besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktbilanz haben die US-Standardwerte am Freitag weiter zugelegt. So stand der Dow Jones zuletzt um 0,44 Prozent über dem Vortagesschluss bei 10 360,41 Punkte.

dpa-afx NEW YORK. Mit deutlichem Rückenwind von einer erheblich besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktbilanz haben die US-Standardwerte am Freitag weiter zugelegt. So stand der Dow Jones zuletzt um 0,44 Prozent über dem Vortagesschluss bei 10 360,41 Punkte. Der breiter gefasste S & P-100 stieg um 0,30 Prozent auf 557,30 Punkte.

Die Beschäftigtenzahl in den USA war im Oktober deutlich stärker als erwartet gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft kletterte um 337 000 zum Vormonat. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 175 000 erwartet. Gleichzeitig wurde der Anstieg im September auf 115 000 nach oben revidiert. In der Erstschätzung war noch ein Anstieg um 96 000 ermittelt worden. Der Zuwachs an Arbeitsplätzen wurde vom Ministerium unter anderem mit neuen Jobs in der Bauindustrie nach den vier Hurrikanen in Florida begründet. Zudem seien die US-Unternehmen zuversichtlich, dass der hohe Ölpreis die Nachfrage nicht beeinträchtigen werde.

Nach dem erheblichen Kurssprung des Vortages sanken die Titel von Altria geringfügig ab und sanken um 0,63 Prozent auf 53,90 Dollar. Der weltgrößte Zigarettenkonzern und führende US-Lebensmittelhersteller will sich möglicherweise in zwei bis drei starke unabhängige Einheiten aufspalten. Dies hat Konzernchef Louis Camilleri erklärt. Er rechnet damit, das die Gesellschaft das obere Ende des Gewinnziels von 4,55 Dollar bis 4,60 Dollar je Aktie für 2004 erreichen dürfte.

Auch Goodyear Tire & Rubber rückten nach einer Prognose in den Blickpunkt der Anleger und sprangen um 7,62 Prozent auf 11,01 Dollar. Der Reifenhersteller erwartet im dritten Quartal wieder Gewinne. Nach einem Verlust von 68 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum wird für die abgelaufenen drei Monate mit einem verwässerten Gewinn zwischen 19 und 21 Cent je Aktie gerechnet. Darüber hinaus wird der Umsatz laut Unternehmensprognose wahrscheinlich auf Rekordniveau steigen. Von Thomson First Call befragte Analysten rechnen mit einem Gewinn von 19 Cent je Aktie.

Die Aktie von Merck & Co. sank um 1,67 Prozent auf 26,58 Dollar. Der Hersteller des Schmerz- und Rheumamittels Vioxx hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Herz-Kreislauf-Risiken des Medikaments jahrelang nicht erkannt zu haben. Merck erklärte, die Sicherheit von Vioxx für Herz und Kreislauf sei "wachsam überprüft und offen gelegt" worden.

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