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Aktien New York: Knapp behauptet - Ölpreis drückt die Stimmung

Ein erneut deutlich angestiegener Ölpreis hat dem jüngsten leichten Aufwärtstrend der US-Börsen am Dienstag einen Dämpfer erteilt. Der Dow Jones Industrial Average fiel gegen 16.30 Uhr um 0,25 Prozent auf 10 190,73 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,01 Prozent auf 1 135,33 Zähler stieg.

dpa-afx NEW YORK. Ein erneut deutlich angestiegener Ölpreis hat dem jüngsten leichten Aufwärtstrend der US-Börsen am Dienstag einen Dämpfer erteilt. Der Dow Jones Industrial Average fiel gegen 16.30 Uhr um 0,25 Prozent auf 10 190,73 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,01 Prozent auf 1 135,33 Zähler stieg.

Die Ölpreise erreichten wegen der anhaltenden Produktionsbehinderung im Golf von Mexiko neue Rekordstände. Der amerikanische Rohölpreis legte im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex in der Spitze auf 50,61 Dollar je Barrel (159 Liter) zu. Damit übertraf die Notierung die am 28. September erreichte alte Rekordmarke um 14 Cent.

"Wenn sich das Ölpreis-Niveau den ganzen Tag hält, drückt das die Stimmung am Markt", sagte der Marktstratege von Cantor Fitzgerald, Marc Pado.

Hewlett-Packard Co. als zwischenzeitliches Schlusslicht des Dow Jones 30 verloren 2,10 Prozent auf 18,66 Dollar. Zuvor hatten Analysten gesagt, das Unternehmen sei mit der derzeitigen Kostenstruktur nicht ausreichend auf den Wechsel von Unix-Systemen hin zu Standardservern mit niedrigeren Margen vorbereitet.

IBM-Aktien legten nach einem positiven Analystenkommentar 0,62 Prozent auf 87,70 Dollar zu und bewegten sich damit in der Spitzengruppe des Dow Jones 30. JP Morgan hatte den Titel "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft.

Auch Conocophillips konnten nach einer Geschäftsprognose zulegen. Das Papier legte 1,83 Proeznt auf 86,22 Dollar zu. Der Konzern erwartet im dritten Quartal einen um sieben Prozent niedrigeren Öl- und Gas-Output als im Vorquartal.

Negative Impulse kamen indes auch von der Konjunkturseite: Der US-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe sank im September überraschend. Außerdem stieg die Zahl der Neuankündigungen von Massenentlassungen im September auf den höchsten Stand seit Januar. Händlern zufolge wurden die Daten aber am Markt zunächst kaum beachtet.

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