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Aktien New York: Knapp behauptet - Ölpreis drückt weiter Stimmung

Die US-Börsen haben sich auch am Mittwoch nicht vom Druck des anhaltend hohen Ölpreises befreien können. Der Dow Jones Industrial Average fiel gegen 16.30 Uhr um 0,02 Prozent auf 10 175,99 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,08 Prozent auf 1 134,97 Zähler stieg. Unterdessen hielt sich der amerikanische Rohölpreis über 51 Dollar je Barrel.

dpa-afx NEW YORK. Die US-Börsen haben sich auch am Mittwoch nicht vom Druck des anhaltend hohen Ölpreises befreien können. Der Dow Jones Industrial Average fiel gegen 16.30 Uhr um 0,02 Prozent auf 10 175,99 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,08 Prozent auf 1 134,97 Zähler stieg. Unterdessen hielt sich der amerikanische Rohölpreis über 51 Dollar je Barrel.

Nigerianische Ölarbeiter drohen Medienberichten zufolge für Sonntag mit einem Streik. Dies könne die Produktion des führenden afrikanischen Ölproduzenten einschränken, hieß es. Nigeria ist der siebtgrößte Ölproduzent der Welt. Die Ölförderung im Golf von Mexiko liegt nach dem Hurrikan "Ivan" noch immer um 27 Prozent hinter dem Normalniveau. Die USA erwarten einen kalten Winter, was die Heizölnachfrage steigen lassen dürfte.

"Es dürfte ein weiterer Handelstag werden, an dem der Markt die Kauflaune der vergangenen Woche verdaut", sagte der Analyst von Shield's & Co., John Hughes.

Schlusslicht des Dow Jones 30 waren die Aktien von Merck < MCC.FSE. Sie verloren 1,59 Prozent auf 32,90 Dollar. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" ist die US-Gesundheitsbehörde FDA der Meinung, dass bei einer Behandlung mit dem Pfizer-Medikament Celebrex anstatt des Merck-Präparats Vioxx mehr als 27 000 Herzattacken hätten verhindert werden können. Die FDA habe dies in einer Untersuchung festgestellt.

Negative Nachrichten kamen auch von Delphi . Der weltgrößte Autozulieferer hat seine Prognose für das dritte Quartal wegen des hohen Wettbewerbs- und Kostendrucks nach unten korrigiert. Für das Gesamtjahr 2004 peilt der Konzern nun einen Proforma-Gewinn von 232 bis 289 Mill. Dollar an, bislang war von 400 bis 500 Mill. Dollar die Rede gewesen. Delphi brachen in Folge um 3,87 Prozent auf 8,95 Dollar ein.

Auch der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart gab sich mit Blick auf sein drittes Quartal verhalten: Der Gewinn werde wahrscheinlich am unteren Ende der eigenen Erwartung liegen, hieß es. Das Ergebnis je Aktie (EPS) tendiere eher zu 52 US-Cent als zu 54 Cent, teilte die Gesellschaft bei einer Analystenkonferenz mit. Die Aktie kam jedoch mit einem blauen Auge davon: Wal Mart legten 0,34 Prozent auf 53,59 Dollar zu.

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