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Aktien New York: Knapp behauptet - Techwerte und Rohstoffpreise im Fokus

Mit der Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten weiter im Blick haben sich die US-Standardwerte am Mittwoch im frühen Handel knapp behauptet.

dpa-afx NEW YORK. Mit der Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten weiter im Blick haben sich die US-Standardwerte am Mittwoch im frühen Handel knapp behauptet. Der Dow Jones Index verlor 0,35 Prozent auf 10 041,63 Punkte, der breiter gefasste S & P-500-Index fiel um 0,37 Prozent auf 1 117,73 Zähler. Metall- und Minenwerte würden von der jüngsten Kursschwäche bei Metallen belaste, während sich Rohöl nach dem jüngsten Rückschlag wieder etwas stabilisiere, sagten Händler. Techwerte stützten unterdessen den Markt.

Alcoa-Aktien standen mit minus 3,77 Prozent auf 31,94 Dollar am Ende des Dow Jones. Händler verwiesen auf die allgemeine Kursschwäche bei Metall- und Minenwerten wegen fallender Preise für Edel- und Basismetalle. Zudem belasteten negative Analystenstimmen zu Minenwerten von Prudential sowie zum europäischen Sektor von JP Morgan. Am Nachmittag kursierten laut Händlern am Markt auch Gerüchte um Ermittlungen wegen Preisabsprachen zwischen Alcoa, Arcelor und Thyssen-Krupp. Die europäischen Unternehmen dementierten.

Stärkster Dow-Wert waren Intel mit plus 4,20 Prozent auf 21,13 Dollar. Der weltgrößte Chipkonzern hatte im dritten Quartal 0,30 Dollar je Aktie verdient und übertraf damit die durchschnittliche Prognose um drei Cent. Zwar sei dabei ein Steuereffekt enthalten gewesen, was der Markt laut Händlern aber wegen den geringen Erwartungen verdränge. Vor allem der überraschende Rückgang der Lagerbestände sei für das Kursplus verantwotlich.

Mcdonald's legten 4,10 Prozent auf 28,68 Dollar zu. Die weltgrößte Schnellrestaurant-Kette hatte im dritten Quartal nach vorläufigen Zahlen den vergleichbaren Umsatz weltweit um 5,8 Prozent gesteigert.

Die Aktien von Merck & Co sind am Mittwochnachmittag nach anfänglichen Aufschlägen deutlich ins Minus gerutscht und verloren 0,78 Prozent auf 30,61 Dollar. Eine Pressekonferenz zum aktuellen Stand des Vioxx-Rückzug habe die Käufer nicht animieren können, hieß es. Händlern zufolge rechnet Merck & Co mit weiteren Klagen wegen Vioxx und wollte keine Angaben über die bisherige Klage-Zahl machen. Offenbar habe das Unternehmen zudem nichts in der Pipeline um Vioxx zu ersetzen, sagte ein Börsianer.

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