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Aktien New York: Konsumgüterhersteller ziehen Standardwerte ins Minus

Gewinnwarnungen der Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive und Unilever sowie der weiter steigende Ölpreis haben die US-Standardwerte am Montag in die Verlustzone gedrückt. Der Dow Jones verlor 0,50 % auf 10 233,58 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,32 % auf 1 124,96 Zähler nachgab. Spekulationen über die Versorgungsicherheit mit russischem Öl und die Gefahr von Sturmschäden an US-Raffinerien trieben den Ölpreis erstmals seit rund vier Wochen über die 46-US-Dollar-Marke.

dpa-afx NEW YORK. Gewinnwarnungen der Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive und Unilever sowie der weiter steigende Ölpreis haben die US-Standardwerte am Montag in die Verlustzone gedrückt. Der Dow Jones verlor 0,50 % auf 10 233,58 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,32 % auf 1 124,96 Zähler nachgab. Spekulationen über die Versorgungsicherheit mit russischem Öl und die Gefahr von Sturmschäden an US-Raffinerien trieben den Ölpreis erstmals seit rund vier Wochen über die 46-US-Dollar-Marke.

Nach der Gewinnwarnung des europäischen Konsumgüterkonzerns Unilever senkte auch der US-Konkurrent Colgate-Palmolive seine Gewinnprognose. Das Unternehmen erwartet im dritten und vierten Quartal 57 bis 59 Cent Gewinn je Aktie, während der Finanzmarkt bislang mit 67 und 68 Cent gerechnet hatte. Als schwächster Wert im S & P 100 verlor die Aktie um 10,49 % auf 48,62 $. Gilette verloren 3,07 % auf 41,10 $.

Deutlich schwächer wurden die Tabakwerte vor dem wohl größten US-Verfahren gegen die Konzerne gehandelt. Die Regierung fordert von ihnen 280 Mrd. $ angeblich unrechtmäßig erworbener Gewinne zurück. Altria sanken um 3,47 % auf 46,79 $, Reynolds American sanken um 3,79 % auf 69,64 $.

Citigroup verloren 2,47 % auf 45,78 $. Merrill Lynch hatte die Aktie auf "Neutral" herabgestuft, nachdem die japanische Finanzaufsicht das Privatkundengeschäft des Geldinstituts in Japan wegen Regelverstößen für ein Jahr geschlossen hatte.

Aktien von Hewlett Packard (HP) verteuerten sich um 2,98 % auf 18,65 $. Der Computer- und Druckerkonzern hat eigene Aktien im Wert von 1,3 Mrd. $ zurückgekauft und weitere Mrd. für Rückkäufe zurückgestellt. Im vierten Quartal sollen 2,1 Mrd. $ in den Kauf eigener Aktien investiert werden.

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