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Aktien New York: Uneinheitlich - Konjunkturdaten im Fokus

Konjunkturdaten haben die US-Börsen zum Wochenausklang uneinheitlich tendieren lassen. Die Indizes lagen am Freitag im frühen Handel allesamt im Plus, bevor der Dow Jones ins Minus rutschte.

dpa-afx NEW YORK. Konjunkturdaten haben die US-Börsen zum Wochenausklang uneinheitlich tendieren lassen. Die Indizes lagen am Freitag im frühen Handel allesamt im Plus, bevor der Dow Jones ins Minus rutschte. Zuvor war bekannt geworden, dass das Konsumklima in den USA im Oktober besser ausgefallen ist als erwartet, genauso wie der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago. Diese Nachrichten wögen eine Enttäuschung beim Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal auf, sagten Händler.

Der US-Leitindex Dow Jones lag bis 16.20 Uhr mit 0,04 Prozent auf 10 000,19 Punkte im Minus. Der S & P-500-Index legte zugleich um 0,35 Prozent zu und wurde mit 1 131,40 Punkten notiert.

Merck führten ungeachtet negativer Nachrichten den Dow Jones 30 an. Die Aktie legte um 1,36 Prozent auf 32,00 Dollar zu. Die US-Pharmaaufsicht FDA will vor einer Zulassung des Arthritis-Medikaments Arcoxia weitere Belege für die Sicherheit und Wirksamkeit haben. Das Mittel sollte der Nachfolger von Vioxx werden, dass Ende September wegen schwerer Nebenwirkungen vom Markt genommen werden musste.

Auch die Aktie der American International Group ließ sich nicht von schlechten Neuigkeiten aus der Branche beirren. Am Donnerstagabend war bekannt geworden, dass der US-Erstversicherer Allstate eine gerichtliche Vorladung vom Generalstaatsanwalt Connecticut, Richard Blumenthal, erhalten hat. AIG-Aktien legten um 0,69 Prozent auf 61,63 Dollar zu, Allstate um 0,29 Prozent auf 47,84 Dollar.

Schlusslicht des Dow Jones 30 waren General Motors Co. (GM) mit einem Minus von 1,16 Prozent auf 38,36 Dollar. Das Unternehmen will Anfang nächsten Jahres in fünf amerikanischen Werken mehr als 10 000 Beschäftigte vorübergehend bis zu vier Wochen nach Hause schicken. Dies hat die "New York Times" am Freitag in ihrer Onlineausgabe berichtet. In den betroffenen Fabriken werden vor allem Geländewagen und Pickups produziert. Die Zeitung sah darin einen Hinweis, dass der Verkauf der größten Geländewagen angesichts der hohen Benzinpreise unter Druck steht.

Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron Texaco hatte im dritten Quartal Dank höherer Öl- und Gaspreise Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Die Aktie legte um 0,21 Prozent auf 52,58 Dollar zu.

Das Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb hatte im abgelaufenen Quartal die Erwartungen des Markts nicht erreicht. Die Aktie gab in Folge um 1,71 Prozent auf 23,60 Dollar nach.

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