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Aktien New York: US-Standardwerte nach Rekordjagd am Vortag knapp behauptet

Vorsichtige Unternehmensausblicke und uneinheitlich aufgenommene US-Konjunkturdaten haben am Donnerstag den weiteren Kursanstieg an den US-Börsen gestoppt. Der Dow-Jones-Index behauptete sich 0,05 Prozent schwächer mit 10 685,76 Zählern.

dpa-afx NEW YORK. Vorsichtige Unternehmensausblicke und uneinheitlich aufgenommene US-Konjunkturdaten haben am Donnerstag den weiteren Kursanstieg an den US-Börsen gestoppt. Der Dow-Jones-Index behauptete sich 0,05 Prozent schwächer mit 10 685,76 Zählern. Der breiter gefasste S & P-500-Index büßte 0,09 Prozent auf 1 206,10 Punkte ein.

Die US-Konjunkturdaten seien am Nachmittag gemischt ausgefallen, sagten Händler. Die Zahl der Baubeginne sei deutlich hinter den Erwartungen geblieben und ließe Sorgen um eine Abschwächung im Immobiliensektor nach den Leitzinserhöhungen wieder aufflammen. Andererseits seien die Arbeitsmarktdaten und die Leistungsbilanz etwas besser als erwartet ausgefallen.

Eine Übernahme sorgte für Gesprächstoff: Der Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson will für 25,4 Mrd. Dollar in bar und eigenen Aktien den Medizintechnikspezialisten Guidant übernehmen. Guidant ist der zweitgrößte US-Hersteller von implantierbaren Herzschrittmachern und Defibrillatoren zur Beseitigung von Herzrhythmus-Störungen - nach Branchenführer Medtronic . An der Börse gewannen Johnson 1,69 Prozent auf 61,92 Dollar, während Guidant 0,1 Prozent schwächer mit 71,98 Dollar gehandelt wurden. Medtronic legten um 1,04 Prozent auf 48,73 Dollar zu.

Goldman Sachs fielen um 2,86 Prozent auf 106,16 Dollar. Die Investmentbank steigerte im vierten Geschäftsquartal ihren Gewinn auf 2,36 Dollar je Aktie, während Analysten mit 2,32 Dollar gerechnet hatten. Jedoch enttäuschte die Umsatzentwicklung

Auch Fedex sanken um 3,29 Prozent auf 95,50 Dollar. Obwohl im zweiten Geschäftsquartal Gewinn und Umsatz deutlich stiegen. Zudem hob der Paketdienstleister die Prognose für das laufende Geschäftsjahr an. Ein skeptischer Ausblick ließ hingegen Coca-Cola um 0,34 Prozent auf 41,33 Dollar nachgeben.

Die Aktien des Mischkonzerns Honeywell verbilligten sich als schwächster Dow-Wert um 1,17 Prozent auf 35,59 Dollar. Der Verwaltungsrat will auf der kommenden Hauptversammlung die Satzung ändern. Zukünftig sollen wichtige Entscheidungen nur noch der einfachen Mehrheit bedürfen.

Die Fusion von Nextel und Sprint ließ Nextel-Aktien nach schwachem Vortagsverlauf um 2,86 Prozent auf 29,53 Dollar steigen, während Sprint 2,41 Prozent auf 24,60 Dollar zulegten. Der Kurs von Motorola zog um 2,12 Prozent auf 17,32 Dollar an, nachdem der Telekomzulieferer Verträge mit Nextel um drei Jahre verlängert hatte.

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