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Aktien New York: Verluste - Dow nur knapp über 10 000 Punkten - Ölpreis bremst

Belastet vom sehr hohen Ölpreis haben die New Yorker Standardwerte am Montag die neue Handelswoche mit Verlusten eingeleitet. Nach wenigen Handelsminuten hielt sich der Dow Jones dabei nur noch knapp über der Marke von 10 000 Punkten und war zuletzt bei 10 017,77 Punkten um 0,31 Prozent leichter als zum Freitagsschluss. Der S & P-500-Index sank um 0,57 Prozent auf 1 107,35 Punkte.

dpa-afx NEW YORK. Belastet vom sehr hohen Ölpreis haben die New Yorker Standardwerte am Montag die neue Handelswoche mit Verlusten eingeleitet. Nach wenigen Handelsminuten hielt sich der Dow Jones dabei nur noch knapp über der Marke von 10 000 Punkten und war zuletzt bei 10 017,77 Punkten um 0,31 Prozent leichter als zum Freitagsschluss. Der S & P-500-Index sank um 0,57 Prozent auf 1 107,35 Punkte.

Die amerikanischen Rohölpreise erreichten unterdessen fast die historische Rekordmarke von 50 Dollar. An der internationalen Ölbörse IPE stieg der November-Future über ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bis auf 49,38 Dollar. Nach Einschätzung des britischen Schatzkanzlers Gordon Brown ist die Erholung der Weltwirtschaft wegen der hohen Ölpreise nach wie vor anfällig. Die Erholung verlaufe ungleichmäßig, sagte er.

Auch die Versicherer rücken angesichts der jüngsten Verwüstungen durch Hurrikan "Jeanne" in den Fokus. Der mittlerweile zum Tropensturm abgeschwächte Wirbelsturm hatte auf seinem Weg durch Florida am Sonntag nach ersten Schätzungen bis zu acht Mrd. Dollar (6,6 Mrd. Euro) an versicherten Schäden verursacht. Es war der vierte Hurrikan innerhalb von nur sechs Wochen, der den US-Staat heimsuchte. Insgesamt könnten die Schäden durch die Wirbelstürme mehr als 25 Mrd. Dollar betragen, sagten Versicherungsexperten.

Der Kurs von Wal-Mart Stores konnte sich hingegen im Plus halten und gewann 0,38 Prozent auf 53,01 Dollar. Der weltweit größte Einzelhandels-Konzern habe zum einen seine Umsatzprognose für September bekräftigt, sagten Börsianer. Zum anderen erhöhten die Analysten der Banc of America ihre Anlageempfehlung von "Neutral" auf "Buy".

Ungeachtet eines negativen Kommentars aus dem Hause Morgan Stanley gewann die Aktie von Fannie Mae um 2,17 Prozent auf 66,97 Dollar, nachdem die Experten den Wert von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft hatten. Börsianer verwiesen auf eine Einigung mit der US-Aufsichtsbehörde Office of Federal Housing Oversight (Ofheo).

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