„Aktien nicht angedient“
Von Close vertretene Wella-Aktionäre wollen nicht verkaufen

Die von der britischen Investmentbank Close Brothers vertretenen Wella-Vorzugsaktionäre haben derzeit nicht vor, ihre Wella-Anteilsscheine an den US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) zu verkaufen.

Reuters FRANKFURT/M. "Die Mitglieder des inoffiziellen Kommittees haben ihre Wella-Vorzugsaktien nicht angedient und haben zu diesem Zeitpunkt auch nicht vor, dies unter den von P&G angebotenen Bedingungen zu tun", teilte Close Brothers am Freitag in einer Pressemitteilung mit. Zudem bekräftigte die britische Investmentbank frühere Aussagen, dass P&G die Wella-Vorzugsaktionäre nicht adäquat berücksichtige.

Um das 5,6 Milliarden Euro schwere Übernahmeangebot von P&G für den Darmstädter Haarpflegespezialisten Wella hat sich ein Streit entzündet. Grund ist, dass der US-Konzern mit 65 Euro je Papier den Vorzugsaktionären weniger bietet als den Haltern der Stämme, die 92,25 Euro je Anteil erhalten sollen. Beide Offerten entsprechen allerdings den Richtlinien des deutschen Übernahmegesetzes, und P&G hat sich zudem bereits die Stammakaktien der Wella-Familienaktionäre und damit 78 Prozent der Stimmrechte gesichert.

Nach Angaben von Close Brothers halte die von ihr vertretene Gruppe rund 36 Prozent der Wella-Vorzugsaktien.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%