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Aktien Nyse Nasdaq: Etwas schwächer - Ölpreis und Konsumausgaben belasten

(dpa-AFX) NEW York - Unter dem Eindruck neuerlicher Rekorde beim Ölpreis und einer enttäuschenden Entwicklung der Konsumausgaben im Juni haben die US-Börsen am Dienstag überwiegend etwas schwächer geschlossen. Der Dow Jones Index < Indu.IND > gab 0,58 Prozent auf 10.120,24 Punkte nach, der breiter gefasste S & P-500-Index < INX.IND > verlor 0,64 Prozent auf 1.099,57 Zähler. An der technologielastigen Nasdaq rutschte der Composite Index < Compx.IND > um 1,67 Prozent auf 1.860,57 Zähler, der Nasdaq-100-Index < NDX.X.IND > fiel um 1,89 Prozent auf 1.379,69 Punkte.

(dpa-AFX) NEW York - Unter dem Eindruck neuerlicher Rekorde beim Ölpreis und einer enttäuschenden Entwicklung der Konsumausgaben im Juni haben die US-Börsen am Dienstag überwiegend etwas schwächer geschlossen. Der Dow Jones Index < Indu.IND > gab 0,58 Prozent auf 10.120,24 Punkte nach, der breiter gefasste S & P-500-Index < INX.IND > verlor 0,64 Prozent auf 1.099,57 Zähler. An der technologielastigen Nasdaq rutschte der Composite Index < Compx.IND > um 1,67 Prozent auf 1.860,57 Zähler, der Nasdaq-100-Index < NDX.X.IND > fiel um 1,89 Prozent auf 1.379,69 Punkte.

In Asien überwand das Öl erstmals die Marke von 44 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Der Preis für Rohöl zur Septemberauslieferung legte im elektronischen Handel des New Yorker Warenterminmarktes Nymex am Morgen in der Spitze auf 44,24 Dollar je Barrel (159 Liter) zu. Das war der höchste Preis seit Beginn des Terminhandels im Jahr 1983. Die privaten US-Konsumausgaben fielen im Juni deutlich stärker als erwartet. Statt des von Experten erwarteten Rückgangs um 0,1 Prozent gingen die Ausgaben um 0,7 Prozent zurück.

Exxon < XOM.NYS > < Xona.ETR > gehörte zu den wenigen Gewinnern im Dow Jones. Mit einem Plus von 1,21 Prozent auf 46,81 Dollar war der Ölkonzern zudem stärkster Wert bei den Standardwerten. Intel markierte mit einem Minus von 2,97 Prozent auf 24,16 Dollar hingegen das untere Ende der Kursliste.

Tyco International < TYC.NYS > < TYI.ETR > legte 0,51 Prozent auf 31,40 Dollar zu. Der Konzern hatte mit den Zahlen zum dritten Quartal (30. Juni) die Prognosen beim Umsatz und Ertrag geschlagen und den Ausblick für den Jahresgewinn auf 1,61 bis 1,63 Dollar je Aktie erhöht - Analysten erwarteten 1,59 Dollar. Bristol-Myers Squibb < BMY.NYS > < BRM.ETR > verlor 0,13 Prozent auf 23,13 Dollar. Dem "Wall Street Journal" zufolge nähern sich das Unternehmen und die US-Börsenaufsicht SEC in dem Streit um unlautere Handelspraktiken einer Einigung.

Einzelhandelswerte litten unter der schwachen Entwicklung der Konsumausgaben im Juni. So gab Home Depot < HD.NYS > < HDI.FSE > 1,50 Prozent auf 33,52 Dollar ab. May Department Stores < MAY.NYS > < MDZ.ETR > verlor 2,58 Prozent auf 25,71 Dollar. Die Aktie von Qwest Communications International < Q.NYS > < QWC.FSE > brach um 20,15 Prozent auf 3,17 Dollar ein. Die Telefongesellschaft hatte im zweiten Quartal wegen ihres stark rückläufigen Telefongeschäfts und hoher Sonderbelastungen mit 776 Millionen Dollar (Vorjahr: 64) eine drastische Verluststeigerung verbucht.

Adobe Systems < Adbe.NAS > < ADB.FSE > war mit einem Kurssprung von 2,91 Prozent auf 43,19 Dollar der größte Gewinner im Nasdaq100. Der amerikanische Software-Hersteller hat seine Gewinn- und Umsatzprognosen für das laufende dritte Quartal wegen der starken Nachfrage in allen Schlüsselmärkten angehoben.

BEA Systems < Beas.NAS > < BEA.FSE > schlossen unverändert bei 6,41 Dollar. Der Softwareanbieter gab laut Händlern einen gemischt ausgefallenen Umsatz- und Ertragsausblick auf das zweite Quartal - der Markt habe aber negativere Nachrichten befürchtet. Größter Verlierer war die Aktie von Citrix Systems < Ctxs.NAS > < CTX.FSE > . Sie verlor 6,50 Prozent auf 16,41 Dollar.

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