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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Behauptet - Ölpreis stützt - Merck brechen ein

Der deutlich schwächere Ölpreis hat am Montag Befürchtungen über einen möglicherweise unklaren Ausgang der Präsidentschaftswahlen gedämpft und für gut behauptete Indizes in New York gesorgt.

dpa-afx NEW YORK. Der deutlich schwächere Ölpreis hat am Montag Befürchtungen über einen möglicherweise unklaren Ausgang der Präsidentschaftswahlen gedämpft und für gut behauptete Indizes in New York gesorgt. Mit einem Kurseinbruch von rund zehn Prozent reagierte die Merck-Aktie auf einen Pressebericht, nach dem die Nebenwirkungen des Arthrosemittels Vioxx bereits Jahre vor dem Rückruf des Medikaments bekannt waren und bewusst vertuscht wurden.

Der US-Leitindex Dow Jones legte um 0,27 Prozent auf 10 054,39 Punkte zu. Der S & P-500-Index stieg um 0,04 Prozent auf 1 130,70 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 0,14 Prozent auf 1 488,79 Punkte. Der marktbreite Nasdaq Composite-Index verzeichnete ein Plus von 0,25 Prozent auf 1979,87 Punkte.

Der amerikanische Ölpreis-Future (Dezember) sank unterdessen auf den tiefsten Stand seit rund vier Wochen, fiel im Tagestief auf 49,30 Dollar je Barrel und schloss nur knapp über 50 Dollar bei 50,13 Dollar. Als Grund gilt die derzeit hohe irakische Ölproduktion und die gesunkene Streikbereitschaft nigerianischer Ölarbeiter.

Dem US-Pharmakonzern Merck waren mögliche Nebenwirkungen des umsatzstarken Arthrosemittels Vioxx einem Pressebericht zufolge schon Jahre vor dem Rückruf des Medikaments bekannt, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf interne E-Mails und Marketingunterlagen. Das Unternehmen habe jahrelang mit Nachdruck dagegen gekämpft, dass die kommerziellen Chancen des Medikaments durch Sicherheitsbedenken zerstört werden könnten. Merck-Aktien verbilligten sich um 9,68 Prozent auf 28,28 Dollar.

An der Nasdaq standen die Titel von Peoplesoft im Rampenlicht. Sie gewannen 10,40 Prozent auf 22,93 Dollar. Der akquisitionswillige US-Softwarekonzern Oracle stockte am Morgen sein Angebot an die Peoplesoft-Aktionäre auf. Nun bietet die Gesellschaft 24 Dollar je Aktie statt bisher 21 Dollar pro Titel. Peoplesoft forderte seine Aktionäre auf, zunächst nicht auf das neue Angebot einzugehen. Das Management werde über die Offerte beraten und den Anteilseignern dann eine Empfehlung geben. Die Aktien von Oracle Corp. schlossen bei 12,75 Dollar um 0,71 Prozent fester.

Die Aktien des Internet-Werbeunternehmens Doubleclick Inc. schlossen um 11,95 Prozent fester bei 7,12 Dollar. Händler nannten als kurstreibenden Faktor das Engagement der Investmentbank Lazard Freres & Co. durch Doubleclick. Die Bank sei beauftragt worden, den Unternehmenswert für die Aktionäre zu steigern, teilte das Unternehmen mit. Das könne neben einem Teilverkauf auch den Verkauf des gesamten Unternehmens einschließen, hieß es. Es werde auch über Maßnahmen wie eine Dividendenerhöhung und einen Aktienrückkauf nachgedacht, hieß es ergänzend.

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