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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Dow fest, Nasdaq freundlich - Altria gewinnen 9%

Der weiter sinkende Rohölpreis hat den wichtigen US-Aktienindizes am Donnerstag einen Aufwärtsimpuls gegeben. Die Wall Street schloss bei aktivem Handel mit klaren Gewinnen. Damit setzte sich die Erholungstendenz nach der Wiederwahl von Präsident George W. Bush fort.

dpa-afx NEW YORK. Der weiter sinkende Rohölpreis hat den wichtigen US-Aktienindizes am Donnerstag einen Aufwärtsimpuls gegeben. Die Wall Street schloss bei aktivem Handel mit klaren Gewinnen. Damit setzte sich die Erholungstendenz nach der Wiederwahl von Präsident George W. Bush fort. Angetrieben von den hohen Kursgewinnen der Altria-Aktie stieg der Dow Jones dabei prozentual fast doppelt so stark wie der Nasdaq Composite.

Der Dow Jones legte 1,75 Prozent auf 10 314,76 Punkte zu. Der breiter gefasste S & P-100 schloss 1,63 Prozent höher bei 1 161,00 Punkten. Der Nasdaq Composite beendete den Handel 0,96 Prozent höher bei 2023,63 Punkten. Der Auswahlindex Nasdaq-100 kletterte um 0,82 Prozent auf 1 516,20 Punkte.

Zur Stimmungsverbesserung trug maßgeblich der sinkende Ölpreis bei. Der Markt habe sich nach der US-Präsidentenwahl wieder den gestiegenen US-Rohöllagerbeständen zugewandt, berichteten Händler. Der US-Future sank entsprechend unter 50 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zuletzt 49,70 Dollar und damit 1,18 Dollar weniger als am Mittwoch.

Die Aktie des Lebensmittel- und Tabakherstellers Altria Group setzte sich im Dow Jones mit großem Abstand an die Spitze. Das Unternehmen hatte zuvor angekündigt, der Gewinn pro Aktie (EPS) werde sich im laufenden Jahr am oberen Ende der bisher genannten Spanne von 4,55 bis 4,60 Dollar bewegen. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von 8,45 Prozent auf 54,23 Dollar. Altria-Chef Louis Camilleri hatte zudem eine Aufteilung des Konzerns "in zwei oder drei Teile" nicht ausgeschlossen, um den Shareholder Value zu steigern, und das Tabakgeschäft als "signifikant unterbewertet" bezeichnet.

Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat einen Pressebericht über angeblich tödliche Risiken seines Schmerzmittels Celebrex zurückgewiesen. Der Zeitungsbericht, der auf einem "freiwilligen und vorläufigen" Bericht an die kanadische Gesundheitsbehörde basiere, sei "irreführend" und verunsichere Patienten und Ärzte, teilte Pfizer am Donnerstag als Reaktion auf einen Bericht der kanadischen Zeitung "National Post" mit. Pfizer schlossen um 1,32 Prozent schwächer bei 29,06 Dollar.

General Motors legten ungeachtet einer großen Rückrufaktion um 3,13 Prozent auf 39,50 Dollar zu. Insgesamt sollen fast 1,5 Mill. Fahrzeuge in Nordamerika in die Werkstätten zurückgerufen werden. Zu den Kosten äußerte sich GM nicht. Zudem senkte Moody's das Langfrist-Rating für den weltgrößten Autohersteller.

Zu den schwächsten Aktien an der Nasdaq zählte das Papier von Qualcomm , das um 4,51 Prozent auf 38,07 Dollar einbrach. Im vierten Geschäftsquartal konnte Qualcomm einen Nettoüberschuss in Höhe von 393 Mill. Dollar oder 23 Cent je Aktie verdienen und traf damit die Analystenerwartung. Händlern zufolge hatte das Unternehmen mit seinem Ausblick auf die laufende Geschäftsentwicklung die Erwartungen enttäuscht.

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