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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Dow Jones auf höchstem Schlussstand seit März

Eine Fülle positiver US-Konjunkturdaten sowie der Einbruch des Ölpreises haben den New Yorker Börsen kräftige Kursgewinne beschert. Die Indizes schlossen am Mittwoch auf Tageshoch und den höchsten Ständen seit mehreren Monaten.

dpa-afx NEW YORK. Eine Fülle positiver US-Konjunkturdaten sowie der Einbruch des Ölpreises haben den New Yorker Börsen kräftige Kursgewinne beschert. Die Indizes schlossen am Mittwoch auf Tageshoch und den höchsten Ständen seit mehreren Monaten.

Der Dow Jones gewann bis Börsenschluss 1,56 Prozent auf 10 590,22 Punkte. Dies ist zugleich der höchste Schlussstand seit Anfang März dieses Jahres. Der S & P-500-Index stieg um 1,50 Prozent auf 1 191,37 Zähler. Der Nasdaq Composite ging mit plus 1,98 Prozent bei 2 138,23 Punkten aus dem Handel, dem höchsten Stand seit Januar 2004. Der Nasdaq-100-Index rückte um 2,27 Prozent auf 1 607,15 Zähler vor.

Am Nachmittag hatten zunächst die überraschend starken Angaben zu den privaten Konsumausgaben und dem Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (ISM) den Aktienbörsen Auftrieb gegeben. Der Ölpreis war bereits vor Veröffentlichung der Daten zu den Rohöl-Lagervorräten kräftig gesunken und fiel nach dem jüngsten Bericht über einen deutlichen Anstieg der Bestände in der abgelaufenen Woche weiter. Als am Abend dann der Konjunkturbericht der US-Notenbank (Beige Book) veröffentlicht wurde, legten die Indizes weiter kontinuierlich zu.

Bis auf Exxon Mobil schlossen alle Werte im Leitindex Dow Jones mit Kursgewinnen. Die Ölaktie büßte hingegen nach dem Preissturz des Rohstoffes 0,20 Prozent auf 51,15 Dollar ein.

Prozentual stärkster Wert war die Aktie von Intel , die zugleich zu den am stärksten gehandelten Werten gehörte. Das Papier des weltgrößten Chipproduzenten, der am Donnerstagabend einen Zwischenbericht vorlegen wird, verteuerte sich um 3,22 Prozent auf 23,10 Dollar.

Merck & Co legten mit 0,29 Prozent auf 27,72 Dollar nur unterdurchschnittlich zu. Ursache waren weiterhin Probleme wegen des Medikaments Vioxx. Der staatliche New Yorker Rechnungsprüfer Alan Hevesi reichte eigenen Aussagen zufolge eine Sammelklage gegen den US-Pharmakonzern wegen Wertpapierbetrugs ein. Der staatliche New Yorker Pensionsfonds habe angeblich 171 Mill. Dollar infolge der Rückruf-Aktion von Vioxx verloren.

Auch die Aktien des Autobauers General Motors Co. (GM) gehörten zu den wenig gefragten Werten. Nachdem GM bekannt gab, im November 12,8 Prozent weniger Autos als im Vorjahresmonat abgesetzt zu haben, gewann die Aktie nur 0,39 Prozent auf 38,74 Dollar. Ford fielen sogar ins Minus und gaben 0,28 Prozent auf 14,14 Dollar nach. Der Absatz des zweitgrößten Autobauers schrumpfte im November um sieben Prozent.

Die ADR-Papiere des Autobauers Daimler-Chrysler legten hingegen um 1,27 Prozent auf 45,38 Dollar zu. Daimler-Chrysler steigerte den Absatz in den USA um vier Prozent. ADR steht für American Depositary Receipt. Sie werden von US-Banken ausgegeben und sind Hinterlegungsscheine für nichtamerikanische Aktien, die an den US-Börsen stellvertretend für die Aktie gehandelt werden.

Novellus Systems profitierten mit plus 5,23 Prozent auf 28,35 Dollar von einem überraschend guten Ausblick auf das vierte Quartal. Der Halbleiter-Ausrüster habe die Prognosen für Gewinn, Umsatz und Aufträge in einem Zwischenbericht leicht erhöht, sagten Händler. Wettbewerber KLA-Tencor gewann im Gefolge 5,73 Prozent auf 47,64 Dollar und Applied Materials Auftrieb rückten um 6,49 Prozent auf 17,72 Dollar vor.

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