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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Dow Jones markiert Jahrestief - Nasdaq schwach

Fest im Griff des neue Rekordstände erreichenden Ölpreises ist der Dow Jones am Freitag auf den bislang tiefsten Stand des Jahres gerutscht.

dpa-afx NEW YORK. Fest im Griff des neue Rekordstände erreichenden Ölpreises ist der Dow Jones am Freitag auf den bislang tiefsten Stand des Jahres gerutscht. Der Dow Jones ging um mehr als 100 Zähler niedriger mit minus 1,09 Prozent auf 9 757,81 Punkten aus dem Handel, während der S & P 100 um 1,15 Prozent auf 525,16 Punkte sank.

An der Nasdaq sank deren Auswahlindex Nasdaq 100 um 2,48 Prozent auf 1 438,25 Punkte. Der sämtliche Werte umfassende Nasdaq Composite-Index gab bis zum Handelsschluss um 1,97 Prozent auf 1915,14 Punkte nach. Der Index hat damit die Vortagesgewinne mehr als ausgeglichen.

"Der Ölpreis ist unverändert der Haupteinflussfaktor für diesen schwachen Markt", sagte Joseph Keating, Chefhändler bei der Amsouth Asset Management Group. "Es geht die Angst um, dass Ölpreise auf diesem Niveau das Wachstum abwürgen könnten und so eine massive Bedrohung für die Konjunktur und das Wirtschaftswachstum sein werden", sagte Keating im Gespräch mit dem Nachrichtendienst CBS Marketwatch.

Der Future auf das Barrel Rohöl stieg im Tagesverlauf an der Nymex auf ein Allzeithoch von 55,48 Dollar und übertraf damit den Rekordstand von 55,33 Dollar vom 18. Oktober.

(Fortsetzung) - Angesichts der Sorgen um den Ölpreis rückten die Zahlenvorlagen dieser Woche etwas in den Hintergrund. Am Tag nach den Quartalszahlen gab die Aktie des weltgrößten Softwareherstellers Microsoft um 2,87 Prozent auf 27,74 Dollar nach. Microsoft enttäuschte mit seinem Ausblick auf das laufende Geschäft die Markterwartungen.

Die Aktie des Industriekonzerns General Electric (GE) konnte einen Großauftrag des US-Militärs nicht in Kursgewinne umsetzen und verlor 1,26 Prozent auf 32,95 Dollar. GE hatte einen Auftrag zur Lieferung von Triebwerksteilen für die US-Streitkräfte in Höhe von 444,9 Mill. Dollar erhalten. Die Lieferung soll bis zum 30. Juli 2005 abgeschlossen sein.

Versicherer unterboten erneut den Marktdurchschnitt. Aktien der American International Group Inc. gaben um 3,10 Prozent auf 54,70 Dollar nach. Citigroup Smith Barney hatte das Papier des Versicherers auf "Hold" abgestuft.

Gegen den Abwärtstrend konnte sich auch nicht die Aktie des Getränkeherstellers Coca-Cola Co. stemmen, die um 1,47 Prozent auf 38,90 Dollar nachgab. Coca-Cola verdiente im dritten Quartal etwas besser, als nach einer Gewinnwarnung im September befürchtet worden war

Gegen den Trend verbuchte dagegen die Google-Aktie deutliche Gewinne an der Nasdaq und schloss um 15,43 Prozent teurer auf 172,43 Dollar. Der Internet-Suchmaschinenbetreiber hat laut Händlern bei Umsatz und Cash Flow die Markterwartungen deutlich übertroffen. Prudential Equity reagierte mit einer markanten Erhöhungf des Kursziels: Es betrage nun 200,00 statt 130,00 Dollar, das Anlageurteil wurde mit "Overweight" bestätigt. Zugleich wurden die Gewinnschätzungen nach oben angepasst.

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