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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Fest - Dow auf höchstem Stand seit Juni 2001

In den USA haben die Börsen am Dienstag beflügelt von der Hoffnung auf eine Jahresendrally fest geschlossen. Der Dow Jones kletterte um 0,92 Prozent auf 10 759,43 Punkte und endete damit so hoch wie zuletzt im Juni 2001.

dpa-afx NEW YORK. In den USA haben die Börsen am Dienstag beflügelt von der Hoffnung auf eine Jahresendrally fest geschlossen. Der Dow Jones kletterte um 0,92 Prozent auf 10 759,43 Punkte und endete damit so hoch wie zuletzt im Juni 2001.

Der breiter angelegte S & P-500-Index zog um 0,90 Prozent auf 1 205,43 Punkte an. Der technologielastige Nasdaq Composite Index legte um 1,08 Prozent auf 2 150,91 Punkte zu. Der Nasdaq-100-Index gewann 1,09 Prozent auf 1 609,26 Zähler.

Bester Wert im Dow Jones waren Intel mit einem Aufschlag von 3,48 Prozent auf 23,49 Dollar. Lehman Brothers hatte die Papiere von "Equal-Weight" auf "Overweight" hochgestuft. Pfizer legten 2,80 Prozent auf 24,97 Dollar zu. Händler verwiesen zur Begründung auf die starken Kursverluste des Pharmakonzerns an den Vortagen. Außerdem habe eine wichtige Studie ergeben, dass auch bei langfristiger Einnahme des Arthritis-Mittels Celebrex keine erhöhten Risiken für das Herz-Kreislaufsystem bestünden.

Mcdonald's stiegen um 0,62 Prozent auf 32,59 Dollar. Bank of America Securities hatte die Papiere des Fastfood-Konzerns zuvor erneut zum Kauf empfohlen und das Kursziel von 34 auf 37 Dollar erhöht.

EMC notierten 3,28 Prozent höher bei 14,49 Dollar. Der weltgrößte Speichersystem-Hersteller will das Technologieunternehmen Smarts für 260 Mill. Dollar übernehmen. Monsanto kletterten trotz einer Herabstufung 1,92 Prozent auf 53,50 Dollar. UBS hatte die Einstufung des Agrochemiekonzerns zuvor von "Buy" auf "Neutral" gesenkt.

Morgan Stanley legten 1,58 Prozent auf 54,50 Dollar zu. Die Investmentbank hatte im vierten Quartal den Gewinn je Aktie (EPS) von 0,92 Dollar im Vorjahr auf 1,09 Dollar gesteigert. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem EPS von 1,01 Dollar gerechnet. Bankchef Philip Purcell äußerte sich zufrieden mit dem Ergebnis und kündigte für 2005 eine Konzentration auf die Margenverbesserung an.

Schlechtester Wert im US-Auswahlindex waren Johnson & Johnson mit einem Abschlag von 0,19 Prozent auf 62,95 Dollar. Zuvor hatte der Pharma- und Konsumgüterkonzern vor Risiken bei der Einnahme eines Arthritis-Medikaments gewarnt. In Absprache mit der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA werde der Beipackzettel umgehend durch entsprechende Warnhinweise ergänzt.

Bear Stearns fielen trotz überraschend guter Quartalszahlen um 1,72 Prozent auf 102,70 Dollar. Die Investmentbank hatte im vierten Quartal ein Ergebnis je Aktie (EPS) von 2,61 Dollar erzielt. Die von Thompson First Call befragten Experten hatten lediglich mit einem EPS von 2,14 Dollar gerechnet.

Bester Wert im Nasdaq 100 waren Sandisk mit einem Aufschlag von 7,43 Prozent auf 24,01 Dollar. Merrill Lynch hatte die Papiere zum Kauf empfohlen. IAC/Interactivecorp kletterten um 5,91 Prozent auf 27,41 Dollar. Großaktionär und Verwaltungsratschef Barry Diller will das erst vor kurzem übernommene Online-Reisegeschäft Expedia als Ausgliederung wieder an die Börse bringen.

Schlechtester Wert unter den Technologie-Standardwerten waren ATI Technologies mit einem Abschlag von 5,79 Prozent auf 19,04 Dollar. Meridian Bioscience fielen um 7,37 Prozent auf 17,09 Dollar. Baird hatte zuvor die Einstufung der Papiere von "Outperform" auf "Neutral" gesenkt.

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