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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Freundlich - Indizes auf Dreieinhalb-Jahres-Hoch

Die US-Indizes haben ihre mehrjährigen Rekordmarken am Donnerstag vor Weihnachten weiter hochgeschraubt.

dpa-afx NEW YORK. Die US-Indizes haben ihre mehrjährigen Rekordmarken am Donnerstag vor Weihnachten weiter hochgeschraubt. "Die Kapitalmärkte werden von der hohen Liquidität nach oben gezogen und die Börsianer haben sich auf eine Rally bis ins kommende Jahr hinein eingestellt", sagte Stratege Michael Metz von Oppenheimer & Co.

Die Flut an Konjunkturdaten - die insgesamt leicht positiv ausfielen - habe sich kaum ausgewirkt. Viele institutionelle Investoren hätten ihre Bücher schon geschlossen und die Umsätze blieben gering. Der Euro markierte ein neues Rekordhoch bei 1,3 516 Dollar, Öl blieb stabil.

Der Dow-Jones-Index legte 0,10 Prozent auf 10 827,12 Punkte zu und markierte damit erneut ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch. Der marktbreite S & P 500 stieg um 0,05 Prozent auf 1 210,13 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq gewann der Composite Index 0,17 Prozent auf 2 160,62 Punkte, der Auswahlindex Nasdaq100 rückte um 0,01 Prozent auf 1 613,77 Zähler vor. S & P 500 und Nasdaq Composite gingen damit ebenfalls auf dem höchsten Stand seit Mitte 2001 ins Weihnachtswochende.

Exxon Mobil setzten sich im Kielwasser der Kursgewinne bei Energiewerten mit plus 1,33 Prozent auf 51,97 Dollar an die Dow-Spitze. Bei 52,05 Dollar markierten die Aktien ein neues Allzeithoch.

Pharmawerte knüpften an ihre Erholung der Vortage an, konnten ihre Tageshochs aber nicht halten. Pfizer legten 0,46 Prozent auf 26,07 Dollar zu. Pfizer musste vergangenen Freitag negative Nachrichten zu Celebrex veröffentlichen. Laut einer Studie birgt das Arthrose-Medikament Herzkreislauf-Risiken.

Halbleiterwerte standen nach Quartalszahlen von Micron Technology im Fokus. Die Aktien des Anbieters von Dram-Speicherchips verloren 0,67 Prozent auf 11,80 Dollar. Händlern zufolge hat vor allem der schlechter als erwartet ausgefallene Umsatz die Anlegerstimmung getrübt. Zudem habe das Management beim Ausblick keine Euphorie aufkommen lassen. Micron hatte den Quartalsumsatz in Jahresvergleich um 14 Prozent auf 1,26 Mrd. gesteigert, blieb damit aber hinter der Marktprognose von 1,30 Mrd. zurück. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,24 Dollar dagegen um zwei Cent über der Konsensschätzung.

Red-Hat-Aktien brachen nach Zahlen um 13,54 Prozent auf 13,05 Dollar ein. Der Linux-Spezialist hatte im dritten Quartal 0,06 Dollar Gewinn je Aktie ausgewiesen und damit die Marktprognose getroffen. Händlern zufolge enttäuschte aber der Umsatz und Analysten reagierten zum Teil negativ. Prudential bekräftigte allerdings die Empfehlung "Overweight".

Sun Microsystems verteuerten sich um 3,23 Prozent auf 5,44 Dollar. Händlern zufolge zeigten die Red-Hat-Zahlen gute Wachstumsperspektiven, die aber in anderen Werten besser genutzt werden könnten - im Computerbereich wurde von einem Analysten von Caris & Co. Sun als Alternative genannt.

Bei den kleineren Werten fielen American Greetings um 13,11 Prozent auf 24,25 Dollar. Der Grußkartenhersteller hatte vor deutlich schlechter als erwarteten Jahreszahlen gewarnt.

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