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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Indizes fallen weiter - Amazon brechen ein

(dpa-AFX) NEW York - Die wichtigsten Aktienindizes in New York sind am Freitag bei vergleichsweise dünnem Volumen weiter zurückgefallen. Dabei näherte sich der Nasdaq Composite einem 10-Monats-Tief an, während der Dow Jones den Abstand zur psychologisch bedeutsamen 10.000-Punkte-Marke vergrößerte. Unverändert präge die Sorge um einen Einbruch der Unternehmensgewinne im zweiten Halbjahr den Markt, sagten Händler.

(dpa-AFX) NEW York - Die wichtigsten Aktienindizes in New York sind am Freitag bei vergleichsweise dünnem Volumen weiter zurückgefallen. Dabei näherte sich der Nasdaq Composite einem 10-Monats-Tief an, während der Dow Jones den Abstand zur psychologisch bedeutsamen 10.000-Punkte-Marke vergrößerte. Unverändert präge die Sorge um einen Einbruch der Unternehmensgewinne im zweiten Halbjahr den Markt, sagten Händler.

"Wir erhalten unerwartet schwache Ausblicke von wichtigen Technologieunternehmen. Dabei zeichnet sich ab, dass die Unternehmen ihre Investitionen zum Ende des zweiten Quartals heruntergeschraubt haben", erklärte Aktienstratege Larry Wachtel von Wachovia Securities die starken Kursverluste. Mit Microsoft, Amazon and Coca-Cola hatten am Vorabend drei Börsenschwergewichte zurückhaltende Ausblicke und eher schwache Zahlen vorgelegt. Zudem näherte sich der Ölpreis in New York wieder der Marke von 42 Dollar, was die Kurse weiter belastete.

Der Leitindex Dow Jones < Indu.IND > schloss die Woche bei 9.962,22 Punkten um 0,88 Prozent im Minus ab. Der marktbreitere S & P 500 < INX.IND > schloss bei 1.086,20 Zählern um 0,97 Prozent schwächer. Der Nasdaq Composite < Compx.IND > sank um 2,12 Prozent auf 1.849,09 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 < NDX.X.IND > schloss um 2,35 Prozent geschwächt bei 1.375,48 Zählern.

Microsoft-Aktien < Msft.NAS > < MSF.FSE > zogen nach dem Quartalsbericht vom Vorabend das Interesse auf sich und fielen um 3,34 Prozent ins Minus auf 28,03 Dollar. Der weltgrößte Softwarehersteller hatte teils etwas schwächer als erwartete Quartalsergebnisse vorgelegt, sagten Händler. Der Ausblick habe gleichfalls keine positiven Impulse gebracht, wobei das dennoch starke Gesamtbild der Unternehmensentwicklung die Abgaben limitierten.

Amazon.com-Aktien < Amzn.NAS > < AMZ.FSE > brachen nach der Zahlenvorlage heftig ein und sanken um 12,75 Prozent auf 39,98 Dollar. Der weltgrößte Online-Einzelhändler hat laut Händlern mit seinem nach Börsenschluss veröffentlichten Ergebnis enttäuscht und reiht sich damit in die zuletzt eher negativ aufgenommenen Ergebnisse aus dem Sektor ein. Der Ausblick sei im Rahmen der Erwartungen gewesen.

Xerox < XRX.NYS > < XER.FSE > stemmten sich hingegen mit einem Aufschlag von 3,68 Prozent auf 13,80 Dollar gegen den schwachen Markttrend, nachdem der Kopiergeräte-Hersteller im zweiten Quartal seinen Gewinn je Aktie stärker als erwartet steigerte und seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2004 anhob.

Telekomwerte standen laut Händlern ebenfalls im Fokus, nachdem sich die UBS in einer Studie positiv zu den regionalen Telefonanbietern geäußert hatte. Die Analysten haben die Aktien von SBC Communications < SBC.NYS > < SOB.FSE > , Verizon < VZ.NYS > < BAC.FSE > und Bellsouth < BLS.NYS > < BLS.FSE > auf "Buy" hochgestuft. Die Aktien schlossen jeweils deutlich im Plus: Verizon stiegen um 2,05 Prozent auf 35,32 Dollar, SBC gewannen 2,71 Prozent auf 24,22 Dollar und Bellsouth legten um 1,73 Prozent auf 25,90 Dollar zu.

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