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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Knapp behauptet - Inflationssorgen belasten

Trotz eines sinkenden Ölpreises und steigender Dividenden bei General Electric und SBC Communications haben die US-Börsen am Freitag knapp behauptet geschlossen. Inflationsängste hätten auf die Stimmung gedrückt, sagten Händler.

dpa-afx NEW YORK. Trotz eines sinkenden Ölpreises und steigender Dividenden bei General Electric und SBC Communications haben die US-Börsen am Freitag knapp behauptet geschlossen. Inflationsängste hätten auf die Stimmung gedrückt, sagten Händler.

Der Dow Jones verlor 0,09 Prozent auf 10 543,22 Punkte. Der marktbreite Standardwerte-Index S & P 500 gab 0,10 Prozent auf 1 188,00 Zähler ab. Der Nasdaq-Composite-Index schloss mit minus 0,04 Prozent auf 2 128,07 Zählern. Der Nasdaq-100-Index notierte 0,29 Prozent tiefer bei 1 605,16 Punkten.

Der überraschend deutliche Anstieg der Erzeugerpreise im November habe die Sorge um ein Anziehen der Inflation angefacht, sagten Händler. Die Preise waren zum Vormonat statt der erwarteten 0,1 Prozent um 0,5 Prozent geklettert. Der Ölpreis fiel trotz der Opec-Vereinbarung über niedrigere Fördermengen in New York auf ein Viermonats-Tief bei 40,30 Dollar.

Bester Wert im Dow Jones waren Honeywell mit einem Aufschlag von 2,14 Prozent auf 35,31 Dollar. General Electric kletterten um 1,86 Prozent auf 36,69 Dollar. Der Mischkonzern erhöht die Quartalsdividende um zehn Prozent auf 22 Cent je Aktie und will in den kommenden drei Jahren für bis zu 15 Mrd. Dollar eigene Aktien zurückkaufen.

Auch SBC Communications profitierten von der Ankündigung einer Dividendenerhöhung und legten 1,16 Prozent auf 25,31 Dollar zu. Der Telekomkonzern erhöhte die Quartalsdividende um 3,2 Prozent auf 32,25 Cent je Aktie. United Technologies kletterten um 1,59 Prozent auf 101,03 Dollar. Der Mischkonzern hat die Gewinnprognose für das laufende Jahr auf das obere Ende der bisherigen Spanne präzisiert. Der Gewinn je Aktie vor Sonderposten werde 2004 um rund 17 Prozent auf 5,50 Dollar steigen, teilte das Unternehmen mit.

Schlechtester Wert im Dow Jones waren Johnson & Johnson mit einem Abschlag von 1,73 Prozent auf 60,25 Dollar. Der Gesundheitskonzern und der Medizintechnikspezialist Guidant haben einem Pressebericht zufolge für das Wochenende ein Vorstandstreffen anberaumt, um über die 24-Mrd. Dollar (17,9 Mrd. Euro) schwere Übernahme von Guidant zu beraten. Guidant verloren 2,98 Prozent auf 71,55 Dollar.

Sprint gaben 0,58 Prozent auf 24,14 Dollar ab. Dem Fernsehsender Cnbc zufolge will der Mobilfunkanbieter für jede Aktie des Wettbewerbers Nextel 1,3 eigene Aktien bieten. Nextel verloren 0,17 Prozent auf 29,76 Dollar.

Pfizer gaben 1,02 Prozent auf 27,09 Dollar nach. Der Pharmakonzern wird sein Schmerzmittel Bextra mit einer klaren Warnung vor dem Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen auszeichnen müssen. Sie richte sich vor allem an Patienten, die sich zuvor einer Bypass-Operation unterzogen haben, teilte die US-Gesundheitsbehörde FDA am Donnerstagabend mit. Delphi verloren 3,94 Prozent auf 8,30 Dollar. Der weltgrößte Autozulieferer hat wegen des hohen Kosten- und Wettbewerbsdrucks zum dritten Mal in diesem Jahr seine Umsatz- und Gewinnprognosen reduziert.

Bester Wert im Nasdaq 100 waren IAC/Interactivecorp mit einem Aufschlag von 4,27 Prozent auf 26,40 Dollar. Sirius Satellite kletterten um 5,86 Prozent auf 7,59 Dollar. Cibc World Markets hat die Einstufung der Papiere des Satellitenradio-Betreibers mit "Overweight" bestätigt und das Kursziel von 6,50 auf 9,00 Dollar angehoben.

Nvidia legten 1,92 Prozent auf 23,31 Dollar zu. Wells Fargo hatte die Prognosen für den Grafikchip-Hersteller angehoben und das Kursziel von 25 auf 30 Dollar angehoben, während Thomas Weisel die Aktie auf "Outperform" heraufgestuft hatte.

Schlechtester Wert im Nasdaq 100 waren Garmin mit einem Abschlag von 2,50 Prozent auf 54,07 Dollar.

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