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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Leichte Verluste - Dow weiter unter 10.000 Punkten

(dpa-AFX) NEW York - An der Wall Street sind die Kurse zum Wochenbeginn weiter abgerutscht. Der Dow Jones verharrte am Montag erstmals seit Mai 2004 den gesamten Handel unter der Marke von 10.000 Punkten. Der Nasdaq-Composite-Index schloss auf dem tiefsten Stand seit Anfang Oktober 2003.

(dpa-AFX) NEW York - An der Wall Street sind die Kurse zum Wochenbeginn weiter abgerutscht. Der Dow Jones verharrte am Montag erstmals seit Mai 2004 den gesamten Handel unter der Marke von 10.000 Punkten. Der Nasdaq-Composite-Index schloss auf dem tiefsten Stand seit Anfang Oktober 2003.

Die Anleger hielten sich mit Investitionen vor Veröffentlichung der nächsten Unternehmens- und Konjunkturdaten zurück, sagten Händler. Denn bereits in dieser Woche dürften erste Indikationen darauf hinweisen, ob der jüngst von der US-Notenbank versprühte Optimismus gerechtfertigt sei.

Der Leitindex Dow Jones < Indu.IND > schloss nahezu unverändert bei 9.961,92 Punkten. Der marktbreitere S & P 500 < INX.IND > verlor 0,20 Prozent auf 1.084,06 Zähler. Der Nasdaq Composite < Compx.IND > sank um 0,54 Prozent auf 1.839,02 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 < NDX.X.IND > schloss um 0,51 Prozent schwächer bei 1.368,40 Zählern.

Die Aktien von AT & T < T.NYS > < ATT.ETR > setzten sich mit einem Plus von 5,06 Prozent auf 14,73 Dollar an die Dow Jones-Spitze. Händler verwiesen auf einen Bericht im US-Magazin "Newsweek", wonach die Investmentgesellschaft Kohlberg, Kravis, Roberts & Co zusammen mit einer Gruppe ehemaliger Manager eine Übernahme von At & T plant. In der Zwischenzeit hat Kohlberg, Kravis, Roberts & Co solche Pläne laut Unternehmenskreisen dementiert.

SBC Communications < SBC.NYS > < SOB.ETR > und Microsoft < Msft.NAS > < MSF.FSE > gesellten sich mit Kursgewinnen von jeweils mehr als zwei Prozent zu den Spitzenreitern. Die Aktien der Kreditkartengesellschaft American Express < AXP.NYS > < Aec1.FSE > stiegen um 1,64 Prozent auf 48,90 Dollar. Amex hat im zweiten Quartal seinen Gewinn etwas stärker gesteigert als von Analysten erwartet.

Die Aktien von Bellsouth < BLS.NYS > < BLS.FSE > stiegen nach Zahlen um 3,51 Prozent auf 26,81 Dollar. Der US-Telekomkonzern steigerte den Gewinn im zweiten Quartal leicht. Je Aktie betrug der Gewinn 0,51 (0,49) Dollar und lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten.

Der Kurs des größten amerikanischen Generika-Pharmaunternehmens Mylan Laboratories < MYL.NYS > < MYL.ETR > brach um 16,21 Prozent auf 15,51 Dollar ein. Mylan übernimmt die US-Pharmafirma King Pharmaceuticals im Zuge eines Aktientauschs für rund vier Milliarden Dollar (3,3 Mrd Euro). Mylan bringt es nach dem King-Kauf auf einen Umsatz von rund drei Milliarden Dollar.

Intel < Intc.NAS > < INL.FSE > stiegen um 1,32 Prozent auf 22,97 Dollar. Der weltgrößte Chiphersteller erwägt, Teile seines Barvermögens von rund 17 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurückzugeben. "Die externen Board-Mitglieder sind der Auffassung, dass Teile des Barvermögens zurückgezahlt werden sollten", sagte Intel-Finanzchef Andy Bryant der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).

Mit einem Kurseinbruch von 10,85 Prozent auf 18,49 Dollar sackten die Aktien von Check Point Software Technologies < Chkp.NAS > < CPW.FSE > auf die unterste Position des Kurszettels. Das Unternehmen hatte den Analystenerwartungen bei Vorlage der Quartalszahlen zwar entsprochen, zugleich aber darauf hingewiesen, dass die Umsatz und Ergebnis im kommenden Quartal unter den gegenwärtigen, durchschnittlichen Markterwartungen liegen könnten.

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