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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Nach sinkendem Ölpreis etwas fester

Steigende Ölreserven in den USA und ein sinkender Ölpreis haben die Anleger am Mittwoch weiter in US-Aktien investieren lassen. An der elektronischen Börse Nasdaq erreichten zeitweise 133 Aktien im Handelsverlauf ein 52-Wochenhoch. An der Nyse waren es 325.

dpa-afx NEW YORK. Steigende Ölreserven in den USA und ein sinkender Ölpreis haben die Anleger am Mittwoch weiter in US-Aktien investieren lassen. An der elektronischen Börse Nasdaq erreichten zeitweise 133 Aktien im Handelsverlauf ein 52-Wochenhoch. An der Nyse waren es 325. Dow-Jones-Index und Nasdaq-Composite-Index erreichten zuletzt Mitte 2001 gesehene Rekordstände.

Bei Handelsschluss wurde der Dow-Jones-Index 0,52 Prozent fester mit 10 815,89 Punkten notiert. Der breiter angelegte S & P-500-Index zog um 0,34 Prozent auf 1 209,57 Punkte an. Der Nasdaq Composite Index gewann nach anfänglichen Verlusten 0,28 Prozent auf 2 157,03 Punkte, während der Nasdaq-100-Index um 0,27 Prozent auf 1 613,57 Zähler kletterte.

In den USA sind die Rohöl-Lagervorräte in der abgelaufenen Woche kräftig gestiegen, während Volkwirte mit einem Rückgang gerechnet hatten. Im Februar fällige Öl-Futures kosteten in der Folge in New York 44,24 Dollar oder 1,52 Dollar weniger als am Vortag. Für Auftrieb sorgte an den Börsen zudem das unerwartet kräftige Wachstum der US-Wirtschaft im vierten Quartal. "Es sieht so aus, als ob die Weihnachtsrally begonnen hat", sagte Marktstratege Barry Hyman von Ehrenkrantz King Nussbaum.

Als bester Dow-Wert erholten sich Aktien des Pharmaherstellers Pfizer um 3,92 Prozent auf 25,95 Dollar von ihren schweren Verlusten der vergangenen Handelstage. Zuvor hatte die US-Pharmaaufsicht FDA gewarnt, das Bayer-Medikament Aleve könnte das Risiko von Herzproblemen erhöhen. Der Pfizer-Kurs hatte am Freitag um ein Fünftel nachgegeben, nachdem eine Studie eine Verbindung zwischen dem Pfizer-Medikament Celebrex und Herzkreislaufproblemen belegt hatte.

Einzelhandelswerte erholten sich von anfänglichen Kursverlusten nachdem sich unter den Anlegern die Hoffnung auf ein gut verlaufendes Weihnachtsgeschäft breit machte. Die Aktien des weltgrößten Einzelhändlers Wal-Mart legten um 0,70 Prozent auf 52,97 Dollar zu, während Limited Brands 0,09 Prozent auf 22,64 Dollar verloren. Als bester Nasdaq-100-Wert verteuerten sich Starbucks um 3,79 Prozent auf 61,14 Dollar. Ross Stores zogen um 3,14 Prozent auf 28,27 Dollar an.

Home Depot addierten 0,97 Prozent auf 42,52 Dollar hinzu. Die weltgrößte Baumarktkette steht nach Presseinformationen kurz vor dem Einstieg in den britischen Markt. Das wahrscheinlichste Übernahmeobjekt sei Kingfisher , schrieb "The Mail".

Der Kurs des Büroartiklers Officemax gab um 0,82 Prozent auf 30,15 Dollar nach. Wegen eines schwach verlaufenden Vorweihnachtsgeschäfts hatte das Unternehmen seine Prognose für 2004 gesenkt. Der Betriebsgewinn werde unter den bisherigen Prognosen liegen, hieß es ohne nähere Angaben.

Ein Großauftrag von Japan Airlines führte die Aktien des Flugzeugbauers Boeing um 0,92 Prozent auf 53,91 Dollar hinauf. Die Fluggesellschaft will ältere Maschinen durch 30 Maschinen vom Typ B 7E7 ersetzen.

Fannie Mae kletterten um 2,23 Prozent auf 71,92 Dollar. Wegen der Beanstandung der Bilanzen des größten amerikanischen Immobilienfinanzierers hat der Verwaltungsrat Konzernchef Franklin Raines und Finanzchef Timothy Howard entlassen.

Unter den Technologiewerten verloren die Aktien des Börsenschwergewichts Microsoft 0,56 Prozent auf 63,50 Dollar an Wert. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hatte in erster Instanz die Sanktionen gegen den Softwarekonzern bestätigt. Microsoft muss Konkurrenten zudem bislang geheime Schnittstelleninformationen für Netzwerkrechner zur Verfügung stellen.

Die Aktien von Research in Motion fielen um 4,08 Prozent auf 83,49 Dollar. Der Hersteller von Westentaschencomputern hatte angekündigt, der Umsatz werde im laufenden Quartal hinter den Markterwartungen zurückbleiben.

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