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Aktien NYSE NASDAQ Schluss: Ohne Impulse etwas schwächer - Übernahme im Blick

NEW YORK (dpa-AFX) - Bei dünner Nachrichtenlage sind die Kurse an der WallStreet am Montag abgebröckelt. Vor allem im späten Geschäft seien die Aktienohne erkennbaren Grund unter Druck geraten, was Händlern zufolge offenbar aufProgrammverkäufe deute. Belastend wirkten Meldungen aus dem Iran, wonach dreibritische Marineboote gestoppt und beschlagnahmt worden seien. Dies habe denpositiven Einfluss unter anderem durch einen fallenden Ölpreis kompensiert.

NEW YORK (dpa-AFX) - Bei dünner Nachrichtenlage sind die Kurse an der WallStreet am Montag abgebröckelt. Vor allem im späten Geschäft seien die Aktienohne erkennbaren Grund unter Druck geraten, was Händlern zufolge offenbar aufProgrammverkäufe deute. Belastend wirkten Meldungen aus dem Iran, wonach dreibritische Marineboote gestoppt und beschlagnahmt worden seien. Dies habe denpositiven Einfluss unter anderem durch einen fallenden Ölpreis kompensiert.

Der Dow-Jones-Index ging mit minus 0,43 Prozent bei 10.371,47Punkten aus dem Handel, nach einer Tagesspanne von 10.363 bis 10.440 Zählern.Der S&P-500-Index fiel um 0,41 Prozent auf 1.130,32 Stellen. An dertechnologielastigen NASDAQ-Börse verlor der marktbreite 0,62 Prozent auf 1.974,38 Punkte, der Auswahlindex NASDAQ 100 sackte um 0,78 Prozent auf 1.453,23 Zähler ab.

Größter Dow-Verlierer waren Alcoa mit minus 1,69 Prozentauf 31,98 Dollar, United Technologies verloren 1,39 Prozentauf 88,70 Dollar. Home Depot setzten sich mit plus 0,99Prozent auf 35,72 Dollar an die Dow-Spitze, gefolgt von Caterpillar mit plus 0,75 Prozent auf 74,98 Dollar.

Eine milliardenschwere Fusion im Bankensektor stand im Anlegerfokus: Dieamerikanische Großbank Wachovia kauft SouthTrust ,eine Regionalbank mit 52,7 Milliarden Dollar Bilanzsumme, für 14,3 MilliardenDollar in Aktien. Mit diesem Kauf wird Wachovia künftig mit Vermögenswerten inHöhe von 464 Milliarden Dollar und 76 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung dieviertgrößte US-Bank sein. Wachovia-Aktien zählten mit minus 4,21 Prozent auf45,02 Dollar zu den Verlierern im S&P-500-Index , SouthTrust-Titelsprangen hingegen mit plus 13,13 Prozent auf 39,37 Dollar an die Indexspitze.

Telekomausrüster standen ebenfalls im Fokus. Laut Händlern werden NortelNetworks von Spekulationen über eine Zusammenarbeitmit Cisco Systems angetrieben. Zudem haben die Kanadiereinen Auftrag zum Aufbau eines DSL-Netzes von der spanischen Red ElectricaTelecomunicaciones erhalten. Nortel-Aktien legten 2,25 Prozent auf 4,54 Dollarzu, Cisco endeten nach Anfangsgewinnen mit minus 2,35 Prozent bei 22,87 Dollar.Lucent legten 1,44 Prozent auf 3,52 Dollar zu.

Halbleitertitel fielen nach einer überdurchschnittlich starken Entwicklungim frühen Geschäft mit dem Gesamtmarkt deutlich ins Minus - der BranchenindexSOX verlor 0,51 Prozent auf 450,77 Punkte und endeten nahe ihrem Tagestief.Größter Verlierer im NASDAQ 100 waren nach ihrem jüngsten Anstieg Marvell mit minus 4,64 Prozent auf 47,25 Dollar.

Intel rutschten im Verlauf ebenfalls ins Minus undverloren 0,51 Prozent auf 27,50 Dollar. Der Branchenprimus will die "größteVeränderung der PC-Plattform der letzten zehn Jahre" einleiten und sieht zudemein Ende des weltweiten Abschwungs der Chipbranche. Das habe aber laut Händlernschließlich ebenso wenig geholfen wie positive Analystenkommentare.

Bei den Werten aus der zweiten Reihe legten Taser International bei regem Handel 18,16 Prozent auf 30,45 Dollar zu. Der Anbieter von Waffen zurSelbstverteidigung hat die Prognose für das eigene Umsatzwachstum auf nun 150Prozent für das laufende Jahr angehoben.

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