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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Schwach - Neuer Rekord-Ölpreis belastet

Enttäuschende Arbeitsmarktzahlen und ein weiter steigender Ölpreis haben den Investoren vor dem Wochenende die Kauflaune verdorben.

dpa-afx NEW YORK. Enttäuschende Arbeitsmarktzahlen und ein weiter steigender Ölpreis haben den Investoren vor dem Wochenende die Kauflaune verdorben. Der Dow Jones Industrial Average fiel bis Börsenschluss am Freitag um 0,69 Prozent auf 10 055,20 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,75 Prozent auf 1 122,14 Zähler sank. Der Auswahlindex Nasdaq 100 schloss mit einem Minus von 1,70 Prozent auf 1 430,96 Punkte. Der marktbreite Nasdaq Composite verlor 1,47 Prozent auf 1919,97 Zähler.

Der Rohölpreis erreichte in New York erneut neue Rekordstände. An der US-Warenterminbörse Nymex stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) am Abend zwischenzeitlich bis auf 53,25 Dollar. Nach Angaben von Händlern hielt die Angst vor möglichen Ölarbeiterstreiks in Nigeria und Norwegen und die noch immer reduzierte Ölförderung im Golf von Mexiko durch die Schäden des Hurrikans "Ivan" die Preise hoch.

In den USA war die Beschäftigtenzahl im September deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 96 000 zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Vor CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 138 000 erwartet.

"Es gibt eine gewisse Enttäuschung über die Arbeitslosenzahlen", sagte Analyst Peter Cardillo von S.W.Bach. Seiner Ansicht nach dürften die Investoren nun noch mehr auf den Ölpreis und seine möglichen Folgen für das Wirtschaftswachstum achten - und zwar immer vor dem Hintergrund des mäßigen Arbeitsmarktwachstums im September.

(Fortsetzung) - General Electric (GE) hat dank zweistelliger Gewinnsteigerungen in acht von elf Geschäftssparten, großen Firmenzukäufen und der guten Konjunkturentwicklung im dritten Quartal dieses Jahres 4,1 Mrd. Dollar (3,3 Mrd Euro) verdient. Der weltgrößte Mischkonzern hat damit den Gewinn des entsprechenden Vorjahresabschnitts um elf Prozent übertroffen.

Die Aktie verlor gleichwohl um 0,62 Prozent auf 33,74 Dollar. "Eigentlich sollte dieses Ergebnis die Investoren trösten und den Verlusten an der Börse gegensteuern", sagte Analyst Cardillo.

Die Aktie von Veritas Software setzte sich nach einem positiven Analystenkommentar an die Spitze des Nasdaq 100 . Sie legte um 1,52 Prozent auf 20,65 Dollar zu. Zuvor hatten die Analysten von Suquehanna die Aktie von "net neutral" auf "net positive" hochgestuft.

Die Schwäche von Halbleiterwerten hielt an trotz der erwartungsgemäßen Quartalsergebnisse von AMD . Der weltweit zweitgrößte Mikroprozessoren-Hersteller hatte im abgelaufenen dritten Quartal den Gewinn je Aktie auf zwölf US-Cent gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten genau getroffen.

AMD-Aktien verloren 4,32 Prozent auf 13,50 Dollar. Intel gaben um 3,25 Prozent auf 20,55 Dollar nach, und die Aktie von Applied Materials brach um 5,54 Prozent auf 16,21 Dollar ein und rutschte damit ans Ende des Nasdaq 100.

Oracle verloren um 0,98 Prozent auf 12,17 Dollar, nachdem das Unternehmen die Angebotsfrist an die Aktionäre des US-Konkurrenten Peoplesoft erneut verlängert hatte. Das eigentlich am Freitag auslaufende, bereits mehrfach verlängerte Angebot von 21 Dollar je Aktie sei nun bis zum 22. Oktober gültig, teilte Oracle noch am Donnerstagabend mit. Bis zum Donnerstag hätten sich Peoplesoft-Aktionäre mit einem Anteilsbestand von insgesamt rund 11,7 Mill. Aktien für das Angebot entschieden. Peoplesoft verloren 2,57 auf 21,95 Dollar.

Utstarcom brachen um 6,73 Prozent auf 17,80 Dollar ein. Goldman Sachs hatte das Unternehmen von "Outperform" auf "In-Line" abgestuft.

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