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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Schwach - Ölpreis-Rekord, Dow unter 10 000 Punkten

Angesichts des auf ein neues historisches Rekordniveau gestiegenen Rohölpreises haben die Börsen in den USA am Montag mit markanten Verlusten geschlossen.

dpa-afx NEW YORK. Angesichts des auf ein neues historisches Rekordniveau gestiegenen Rohölpreises haben die Börsen in den USA am Montag mit markanten Verlusten geschlossen.

Der Dow Jones schloss klar unter der Marke von 10 000 Punkten und ging mit 9 988,54 Zählern um 0,58 Prozent auf dem Tagestief aus dem Handel. Der S & P-500-Index sank um 0,59 Prozent auf 1 104,90 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 0,96 Prozent auf 1 385,55 Punkte nach. Der marktbreite Nasdaq Composite schloss um 1,04 Prozent leichter bei 1 859,88 Punkten.

Die amerikanischen Rohölpreise erreichten unterdessen neue Rekordstände, blieben zum Handelsschluss unter knapp der 50-Dollar-Marke. An der Internationalen Ölbörse IPE schloss der November-Future über ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bei 49,64 Dollar.

Auch Expertenmeinungen belasteten die Börsen. Die Analysten von Morgan Stanley senkten den US-Chipsektor von "Attractive" auf "In Line". Die Aktien von Cisco Systems waren um 1,96 Prozent leichter bei 18,04 Dollar. Die Analysten von Morgan Stanley senkten zudem die Titel von Microchip Technology von "Overweight" auf "Equal Weight". Der Kurs gab 2,38 Prozent auf 26,66 Dollar nach.

Marktschwergewicht Microsoft hielten sich bei geringen Umsätzen besser als der Marktdurchschnitt und sanken um 0,37 Prozent auf 27,19 Dollar. Die EADS-Tochter Airbus Industrie hatte am Freitag eine beim Europäischen Gerichtshof eingereichte Petition zurückgezogen, mit der sie eine Klage des Softwareherstellers im Wettbewerbstreit mit der Europäischen Kommission unterstützt hatte.

Auch die Versicherer rückten angesichts der jüngsten Verwüstungen durch Hurrikan "Jeanne" in den Fokus. Der mittlerweile zum Tropensturm abgeschwächte Wirbelsturm hatte auf seinem Weg durch Florida am Sonntag nach ersten Schätzungen bis zu acht Mrd. Dollar (6,6 Mrd. Euro) an versicherten Schäden verursacht. Es war der vierte Hurrikan innerhalb von nur sechs Wochen, der den US-Staat heimsuchte. Insgesamt könnten die Schäden durch die Wirbelstürme mehr als 25 Mrd. Dollar betragen, sagten Versicherungsexperten.

Der Kurs von Wal-Mart Stores konnten sich nicht im Plus halten und sanken bis Handelsende um 0,55 Prozent auf 52,52 Dollar. Der weltweit größte Einzelhandels-Konzern habe zum einen seine Umsatzprognose für September bekräftigt, sagten Börsianer. Zum anderen erhöhten die Analysten der Banc of America ihre Anlageempfehlung von "Neutral" auf "Buy".

Es gab aber auch Lichtblicke. Ungeachtet eines negativen Kommentars aus dem Hause Morgan Stanley gewann die Aktie von Fannie Mae um 1,51 Prozent auf 66,50 Dollar, nachdem die Experten den Wert von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft hatten. Börsianer verwiesen auf eine Einigung mit der US-Aufsichtsbehörde Office of Federal Housing Oversight (Ofheo).

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