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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Schwächer - Gesenkte Prognosen und Ölpreis

Gewinnwarnungen der Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive und Unilever sowie ein weiterer Anstieg des Ölpreises haben die US-Börsen am Montag in der Verlustzone gedrückt.

dpa-afx NEW YORK. Gewinnwarnungen der Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive und Unilever sowie ein weiterer Anstieg des Ölpreises haben die US-Börsen am Montag in der Verlustzone gedrückt.

Der Dow Jones verlor 0,77 % auf 10 204,89 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,56 % auf 1 122,20 Zähler nachgab. Der marktbreite Nasdaq Composite ging um 0,11 % schwächer auf 1 908,07 Zählern aus dem Handel. Der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,11 % auf 1 424,72 Punkte.

(Fortsetzung) - "Deckungskäufe und die Angst, den nächsten Kursanstieg zu verpassen, scheinen gegenwärtig langfristige Investmententscheidungen zu überdecken", sagte Tobias Levkovich, Marktstratege von Smith Barney. Der Wert der Technologiewerte steige, während die Zahl der Umsatz- und Gewinnwarnungen zunehme. Spekulationen über die Versorgungssicherheit mit russischem Öl und die Gefahr von Sturmschäden an US-Raffinerien ließen den Ölkontrakt für Oktober in New York bei 46,35 $ schließen. Zuletzt hatte das Barrel Öl am 20. August mehr als 46 $ gekostet.

Nach der Gewinnwarnung des europäischen Konsumgüterkonzerns Unilever senkte auch der US-Konkurrent Colgate-Palmolive seine Gewinnprognose. Als schwächster Wert im S & P 100 brach die Aktie 11,23 % auf 48,23 $ ein. Procter & Gamble gaben darauf hin 3,34 % auf 54,38 $ ab.

Citigroup verloren 2,47 % auf 45,78 $. Merrill Lynch hatte die Aktie auf "Neutral" herabgestuft, nachdem die japanische Finanzaufsicht das Privatkundengeschäft des Geldinstituts in Japan wegen Regelverstößen für ein Jahr geschlossen hatte.

Deutlich schwächer wurden Altria vor dem wohl größten US-Verfahren gegen die US-Tabakkonzerne gehandelt. Die Regierung fordert von ihnen 280 Mrd. $ angeblich unrechtmäßig erworbener Gewinne zurück. Die Aktien büßten 2,89 % auf 47,08 $ ein.

Aktien von Hewlett Packard (HP) stemmten sich gegen den Trend und zogen um 1,66 % auf 18,41 $ an. Der Computer- und Druckerkonzern hat eigene Aktien im Wert von 1,3 Mrd. $ zurückgekauft und will im vierten Quartal weitere 2,1 Mrd. $ investiert. Novellus kletterten um 4,48 % auf 27,04 ? an. Der Halbleiterzulieferer will sein Aktienrückkaufprogramm auf 1,1 Mrd. $ ausweiten.

Wie bereits andere Chiphersteller vor PMC-Sierra rechnet nun auch dieser mit Umsatzrückgängen im laufenden Quartal. Nach kräftigen Kursverlusten zur Eröffnung erholten sich die Aktien wieder und stiegen um 4,12 % auf 9,86 $. Utstarcom sackten um 9,86 % auf 13,71 $. Der Telekomausrüster hatte wegen Verzögerungen bei einem Großauftrag in Japan seine Prognose gesenkt.

Kursverluste gab es zudem für die Anbieter beruflicher Weiterbildung: Career Education sanken um 3,15 % auf 29k,54 $, Apollo Group gaben 3,23 % auf 75,82 $ nach. UBS hatte beide Aktien auf "Reduce" gesenkt. Die jüngsten Vorwürfe gegen die Branche erinnerten an jene, die in den neunziger Jahren zur Schließung von zwei Firmen führten, auch wenn dies nun wohl unwahrscheinlich sei. Corinthian Colleges verloren 3,20 % auf 13,60 $.

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