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Aktien NYSE NASDAQ Schluss: Schwächer - Leitzinssorgen; Inflationsgefahren

NEW YORK (dpa-AFX) - Belastet von Inflationssorgen und in Erwartung einerhärteren Gangart der Federal Reserve ist die Wall Street am Montag schwach indie neue Woche gestartet. Einige Vertreter der US-Notenbank hätten sich zuletztsehr vorsichtig präsentiert und eine flexible Leitzins(erhöhungs)politikgefordert, sagten Händler. Zudem sorge sich der Markt um die Inflationszahlen,die am Dienstag einen beschleunigten Verbraucherpreisanstieg zeigen könnten. DerAnstieg der Einzelhandelsumsätze um 1,2 Prozent habe diese Sorgen verstärkt.

NEW YORK (dpa-AFX) - Belastet von Inflationssorgen und in Erwartung einerhärteren Gangart der Federal Reserve ist die Wall Street am Montag schwach indie neue Woche gestartet. Einige Vertreter der US-Notenbank hätten sich zuletztsehr vorsichtig präsentiert und eine flexible Leitzins(erhöhungs)politikgefordert, sagten Händler. Zudem sorge sich der Markt um die Inflationszahlen,die am Dienstag einen beschleunigten Verbraucherpreisanstieg zeigen könnten. DerAnstieg der Einzelhandelsumsätze um 1,2 Prozent habe diese Sorgen verstärkt.

Der Dow-Jones-Index ging mit minus 0,72 Prozent bei 10.334,73Punkten aus dem Handel, nach einer Tagesspanne von 10.401 und 10.307 Zählern.Der S&P-500-Index fiel um 0,99 Prozent auf 1.125,26 Stellen. An dertechnologielastigen NASDAQ-Börse verlor der marktbreite 1,49 Prozent auf 1.969,99 Punkte, der Auswahlindex NASDAQ 100 sackte um 1,53 Prozent auf 1.458,64 Zähler ab.

Größter Dow-Verlierer waren Intel mit minus 2,27Prozent auf 27,99 Dollar. Händler verwiesen auf die relative Schwäche derHalbleiterwerte nach einem negativen Analystenkommentar von UBS, denen sich auchder Branchenprimus nicht entzogen habe. National Semiconductor gaben 3,00 Prozent auf 20,70 Dollar ab, Texas Instruments verloren 2,67 Prozent auf 24,46 Dollar. Die Unternehmen hingen starkvom Handygeschäft und dabei von Nokia-Aufträgen ab, hießes. Die Finnen kämpfen derzeit mit fallenden Marktanteilen.

General Motors (GM) gerieten im Verlauf stärker unterDruck und gaben 2,02 Prozent auf 47,09 Dollar. Der weltgrößte Autokonzern siehtsich auf bestem Wege, die Ziele im zweiten Quartal zu erreichen. Die Prognosenfür 2004 wurden bestätigt.

Finanzwerte konnten sich hingegen von ihren Tagestiefständen in Reaktion aufdie Zinsangst erholen: J.P. Morgan endeten mit minus 1,69Prozent bei 37,16 Dollar, Citigroup verloren 1,27 Prozent auf46,75 Dollar.

Auch die amerikanischen Spielkasinokonzerne MGM Mirage und Mandalay Resort standen Händlern zufolge im Blick. MGMhat das Angebot für den ebenfalls in Las Vegas ansässigen Konkurrenten auf 7,9Milliarden Dollar erhöht. Mandalay zufolge habe sich damit die Chance auf einenerfolgreichen Abschluss der Transaktion "signifikant erhöht".

Größter Verlierer im Auswahlindex NASDAQ 100 waren CDW Computer Centers mit minus 7,63 Prozent auf 63,83 Dollar, nachdem derComputer-Einzelhändler Umsatzzahlen für Mai veröffentlicht hat. ImJahresvergleich stieg der durchschnittliche Tagesabsatz um 29 Prozent auf 21,7Millionen Dollar - Analysten von Raymond James hatten 22,5 Millionen erwartet.

Einzelhandelswerte rutschten im späten Geschäft ans Ende des S&P-100-Index : Sears Roebuck gingen mit minus 3,15 Prozent bei39,04 Dollar als größter Verlierer aus dem Handel, Toys 'R' Us gaben 3,10 Prozent auf 15,31 Dollar ab.

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