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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Uneinheitlich - Gewinnmitnahmen belasten

Belastet von Gewinnmitnahmen haben die US-Standardwerte am Montag uneinheitlich geschlossen. Einige Marktteilnehmer realisierten nun ihre nach der abgeschlossenen US-Präsidenten-Wahl erzielten Gewinne, sagten Händler.

dpa-afx NEW YORK. Belastet von Gewinnmitnahmen haben die US-Standardwerte am Montag uneinheitlich geschlossen. Einige Marktteilnehmer realisierten nun ihre nach der abgeschlossenen US-Präsidenten-Wahl erzielten Gewinne, sagten Händler. Zudem richte sich die Aufmerksamkeit jetzt auf die Sitzung der US-Notenbank Fed an diesem Mittwoch. Analysten rechnen überwiegend mit einer Zinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent.

Auch der schwache Dollar drücke auf die Stimmung. Der Eurokurs erreichte ein neues Allzeithoch bei 1,2 986 Dollar. Am Abend notierte die Gemeinschaftswährung allerdings nur noch knapp über 1,29 Dollar.

Der Dow Jones schloss um 0,04 Prozent über dem Vortagesschluss bei 10 391,31 Punkten. Der breiter gefasste S & P-500 fiel um 0,11 Prozent auf 1 164,88 Punkte. Der Nasdaq Composite stieg leicht um 0,02 Prozent auf 2038,25 Punkte. Der Nasdaq-100-Index kletterte um 0,12 Prozent auf 1 527,13 Punkte.

Bester Wert im Dow Jones waren Boeing mit einem Aufschlag von 1,80 Prozent auf 52,07 Dollar. Mcdonald's legten 0,47 Prozent auf 30,20 Dollar zu. Der Fast-Food-Gigant rechnet weltweit mit einem Anstieg der Umsätze auf vergleichbarer Fläche um 6,1 Prozent. Microsoft verloren 0,10 Prozent auf 29,28 Dollar. Das Softwareunternehmen hatte sich am Morgen in einem Rechtsstreit mit dem Konkurrenten Novell geeinigt und wird an diesen 536 Mill. Dollar zahlen.

Aktien von Wertpapierhandelshäusern gerieten nach einem Pressebericht über Ermittlungen der US-Börsenaufsicht SEC unter Druck. Die Papiere von Morgan Stanley Dean Witter gaben 1,53 Prozent auf 52,93 Dollar ab. Merrill Lynch fielen um 1,06 Prozent auf 55,82 Dollar. Schwab verloren 0,93 Prozent auf 9,63 Dollar.

Der "New York Times" zufolge ermittelt die SEC gegen die Wertpapierhandelshäuser wegen des möglichen Betrugs von Anlegern. Mehrere Händler sollen ihren Kunden in einem Zeitraum von vier Jahren bei Aktiengeschäften keine objektiv fairen Preise ("best price") eingeräumt haben, berichtete die amerikanische Zeitung am Montag unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

General Electric (GE) verloren 0,20 Prozent auf 35,12 Dollar. Der Elektrokonzern hat einen Mehrheitsanteil an seiner indischen Finanzdienstleistungssparte Gecis für 500 Mill. Dollar an US-Investmentgesellschaften verkauft. Schlechtester Wert im Dow Jones waren Walt Disney mit einem Abschlag von 1,48 Prozent auf 26,04 Dollar.

Bester Wert im Nasdaq 100 waren ebay mit einem Aufschlag von 4,02 Prozent auf 103,69 Dollar. Novell kletterten nach der Einigung mit Microsoft um 9,48 Prozent auf 7,51 Dollar.

Ameritrade litten unter dem Pressebericht über angebliche SEC-Ermittlungen. Die Aktien sackten um 5,12 Prozent auf 13,16 Dollar ab. Schlechtester Wert im Technologie-Auswahlindex waren Pixar . Die Aktien gaben 6,16 Prozent auf 79,25 Dollar ab, nachdem die Deutsche Bank die Papiere des Trickfilmspezialisten zum Verkauf empfohlen hatte.

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