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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Uneinheitlich - Ölpreis auf Rekordhoch

Vor dem Hintergrund des weiter steigenden Ölpreises haben die US-Börsen zum Wochenausklang uneinheitlich geschlossen: Bis Handelsschluss gewann der Dow Jones Industrial Average 0,08 Prozent auf 10 047,24 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,16 Prozent auf 1 110,11 Zähler stieg.

dpa-afx NEW YORK. Vor dem Hintergrund des weiter steigenden Ölpreises haben die US-Börsen zum Wochenausklang uneinheitlich geschlossen: Bis Handelsschluss gewann der Dow Jones Industrial Average 0,08 Prozent auf 10 047,24 Punkte, während der S & P-500-Index um 0,16 Prozent auf 1 110,11 Zähler stieg.

Der marktbreite Nasdaq Composite verlor 0,37 Prozent auf 1 879,48 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gab 0,48 Prozent auf 1 399,05 Punkte nach. Diese Verluste waren Marktbeobachtern zufolge auch auf die Besorgnis erregenden Signale aus der Halbleiterbranche zurückzuführen.

Der Preis für ein Barrel Rohöl zur Lieferung im November ist am Freitag in New York bis zum Handelsschluss auf 48,88 Dollar gestiegen. Das war der höchste Schlusskurs für Öl-Terminkontrakte seit dem 19. August (48,70 Dollar). Allerdings liegt der Ölpreis damit noch immer unter dem bisherigen Verlaufshoch vom 20. August, als 49,40 für ein Barrel gezahlt wurden. Im Wochenverlauf ist der Ölpreis insgesamt um 3,29 Dollar gestiegen.

Nach Ansicht von Börsenexperten fürchten sich die Anleger vor den US-Präsidentschaftswahlen im November zunehmend vor Terroranschlägen. "Der Markt baut einen extrem großen Risikoabschlag angesichts einer eventuellen Katastrophe auf, möglicherweise vor den Wahlen. Denn auf der Basis unserer Modelle müssten die Unternehmensgewinne 35 Prozent fallen, um das derzeitige Kursniveau zu rechtfertigen, das schlimmer ist als zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise", sagte Edgar Peters von Pan Agora.

Zu den Hauptgewinnern im Dow Jones zählten Mcdonald's mit einem Plus von 1,69 Prozent auf 27,60 Dollar. Auch Boeing legten trotz negativ aufgenommener Aussagen von CEO Harry Stonecipher um 0,26 Prozent auf 53,14 Dollar zu. Der Unternehmenschef hatte gesagt, seiner Ansicht nach werde die Erholung im Luftfahrtsektor weniger stark ausfallen als vom Rivalen Airbus angenommen.

Zu den Gewinnern im Nasdaq zählte die Aktie von Peoplesoft , die vor dem Hintergrund einer möglichen feindlichen Übernahme durch Oracle 3,84 Prozent auf 19,99 Dollar zulegten. Oracle verloren 0,09 Prozent auf 11,04 Dollar. Die EU-Kommission wird Kreisen zufolge den Weg für das feindliche Übernahmeangebot von Oracle für den Wettbewerber frei machen, begründeten Händler die Gewinne. Einen Zeitpunkt für die Entscheidung gebe es aber nicht.

In der Halbleiterbranche kam zwischenzeitlich Unruhe auf, weil der Elektronikkonzern Philips Electronics seine Umsatzprognose gesenkt hatte. Die Aktie von Cirrus Logic gab um 3,74 Prozent auf 4,89 Dollar nach. Das Unternehmen hatte am Vortag nach Börsenschluss eine Umsatzwarnung abgegeben.

Fehlte es am Freitag an Nachrichten von Unternehmensseite, gab es zumindest Nachrichten zur Konjunkturentwicklung. Die Auftragseingänge für langlebige Güter in den USA fielen im August stärker als erwartet. Nach Einschätzung von Experten ist der Indikator jedoch nur auf den ersten Blick enttäuschend. Der um die Transportgüter bereinigte Anstieg von 2,3 Prozent bestätige unterm Strich das positive Bild der US-Wirtschaft.

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