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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: US-Börsen nach Einzelhandelsumsätzen etwas fester

Das unerwartet gute Geschäft des Einzelhandels in den USA und das Ende der Übernahmeschlacht zwischen Oracle und Peoplesoft haben die wichtigsten US-Indizes am Montag unterstützt. Die Börsenbarometer haben auf oder knapp unter ihrem Tageshoch geschlossen.

dpa-afx NEW YORK. Das unerwartet gute Geschäft des Einzelhandels in den USA und das Ende der Übernahmeschlacht zwischen Oracle und Peoplesoft haben die wichtigsten US-Indizes am Montag unterstützt. Die Börsenbarometer haben auf oder knapp unter ihrem Tageshoch geschlossen.

Der Dow-Jones-Index stieg um 0,90 Prozent auf 10 638,32 Zähler, der breiter gefasste S & P-500-Index schloss 0,90 Prozent fester mit 1 198,68 Punkten. Der marktbreite Nasdaq Composite Index gewann 0,96 Prozent auf 2 148,50 Zähler, der Auswahlindex Nasdaq-100-Index addierte 1,0 Prozent auf 1 621,50 Punkte hinzu.

In den USA waren die Einzelhandelsumsätze im November unerwartet um 0,1 Prozent zum Vormonat gestiegen Von AFX News befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Rückgang um 0,1 Prozent erwartet. "Die Zahlen zeigen, dass sich die Konjunktur bessert", sagte Alfred Kugel von Stein Roe Investment. Wir werden wohl im vierten Quartal vier Prozent Wachstum haben statt drei Prozent und auch die Unternehmensgewinne werden besser (ausfallen)."

Spekulationen der "Financial Times" über eine Übernahme des Spielzeughändlers Toys 'R' Us Inc. ließen die Aktien zeitweise um 3,5 Prozent steigen, bevor sie 2,81 Prozent fester mit 20,47 Dollar schlossen. Wie die Zeitung berichtet hatte, plant die Beteiligungsgesellschaft Permira gemeinsam mit Apollo eine Übernahme des Unternehmens.

Wal-Mart Stores verteuerten sich um 0,46 Prozent auf 52,96 Dollar, während Best Buy Co. 1,28 Prozent auf 56,09 Dollar abgaben. Elektronikgeräte würden bei Best Buy billiger verkauft als bei dem Konkurrenten, hatte Analyst Wayne Hood von Prudential Equity festgestellt.

Aktien von Honeywell legten als bester Dow-Wert um 3,23 Prozent auf 36,45 Dollar zu. Der US-Technologiekonzern will den britischen Mischkonzern Novar für 1,2 Mrd. britische Pfund inklusive 300 Mill. Pfund Schulden übernehmen. Novar-Aktionären werde 185 Pence plus 6,6 Pence Dividende je Aktie geboten.

An der Spitze des Nasdaq-100 zogen Peoplesoft um 10,31 Prozent auf 26,42 Dollar an, während Oracle um 10,25 Prozent auf 14,63 Dollar zulegten. Nach langem Kampf haben die Verwaltungsräte beider Unternehmen einer Übernahme für 26,50 Dollar je Peoplesoft-Aktie zugestimmt. Mehrere Analysten äußerten sich lobend, da Oracle zudem im abgelaufenen zweiten Quartal besser als vom Finanzmarkt erwartet abgeschnitten hat.

Conexant Systems schlossen unverändert mit 1,87 Dollar, nachdem sie zuvor zwischen-4,8 Prozent und +9,8 Prozent gependelt waren. Zwar hatte der Halbleiterspezialist seine Quartalsprognose gesenkt. Die gleichzeitig verkündete deutliche Reduzierung der Lagerbestände ist nach Einschätzung von Pacific Growth jedoch ein Schritt in die richtige Richtung.

Kursgewinne gab es auch für die Hersteller von Computerspielen, nachdem JP Morgan die Aktien auf "Overweight" heraufgestuft hatte. Electronic Arts verteuerten sich um 6,24 Prozent auf 57,57 Dollar, während T-HQ 3,30 Prozent auf 23,48 Dollar anzogen. Take-Two Interactive verteuerten sich um 5,07 Prozent auf 35,42 Dollar.

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