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Aktien Nyse Nasdaq Schluss: Wall Street schließt uneinheitlich

Einen Tag vor dem letzten großen Verfallstag in diesem Jahr haben Gewinnmitnahmen die Technologiewerte belastet. Hingegen schloss der Dow-Jones-Index dank Kursgewinnen bei den Pharmawerten im Plus.

dpa-afx NEW YORK. Einen Tag vor dem letzten großen Verfallstag in diesem Jahr haben Gewinnmitnahmen die Technologiewerte belastet. Hingegen schloss der Dow-Jones-Index dank Kursgewinnen bei den Pharmawerten im Plus. Der Leitindex legte um 0,13 Prozent auf 10 705,64 Zähler zu und ging damit zum ersten Mal seit Mitte Februar mit mehr als 10 700 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S & P-500-Index büßte 0,21 Prozent auf 1 203,16 Punkte ein. An der elektronischen Handelsbörse Nasdaq gab der Index der wichtigsten 100 Werte um 0,99 Prozent auf 1 607,62 Punkte nach, während der Nasdaq Composite 0,76 Prozent auf 2 146,15 Punkte verlor.

"Gewinnmitnahmen machen Sinn", sagte Al Goldman, Leitender Marktstratege bei AG Edwards. "Wir haben seit der Präsidentenwahl im November eine kräftige Kursrally gesehen." Dies sei typischerweise die Zeit für eine kleine Atempause vor einer Jahresendrally. Am frühen Abend hatten die Kurse ihr Tageshoch erreicht, nachdem der als Frühindikator angesehene Philly-Fed-Index im Dezember unerwartet auf 29,6 Punkte gestiegen war, während Volkswirte mit einem Rückgang gerechnet hatten.

Eine Übernahme sorgte für Gesprächstoff: Der Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson will für 25,4 Mrd. Dollar in bar und eigenen Aktien den Medizintechnikspezialisten Guidant übernehmen. Unterstützt von positiven Analystenstimmen gewannen Johnson-Aktien als zweitbester Dow-Wert 4,19 Prozent auf 63,45 Dollar, während Guidant um 0,49 Prozent auf 71,70 Dollar nachgaben. Führender Wert waren Merck mit einem Plus von 4,19 Prozent auf 63,45 Dollar. Auf Platz drei folgten Pfizer 2,33 Prozent fester mit 28,98 Dollar.

Als schwächster Wert des S & P 100 verloren Goldman Sachs 3,52 Prozent auf 105,40 Dollar. Die Investmentbank steigerte im vierten Geschäftsquartal ihren Gewinn auf 2,36 Dollar je Aktie, während Analysten mit 2,32 Dollar gerechnet hatten. Jedoch enttäuschte die Umsatzentwicklung.

Die Aktien des Mischkonzerns Honeywell verbilligten sich um 1,11 Prozent auf 35,61 Dollar. Der Verwaltungsrat will auf der kommenden Hauptversammlung die Satzung ändern. Zukünftig sollen wichtige Entscheidungen nur noch der einfachen Mehrheit bedürfen.

Die Fusion von Nextel und Sprint ließ Nextel-Aktien an der Spitze des Nasdaq 100 nach schwachem Vortagsverlauf um 3,76 Prozent auf 29,78 Dollar steigen, während Sprint 2,29 Prozent auf 24,57 Dollar zulegten. Der Kurs von Motorola zog um 1,12 Prozent auf 17,15 Dollar an, nachdem der Telekomzulieferer Verträge mit Nextel um drei Jahre verlängert hatte.

Hingegen besetzten die Aktien des Sicherheitssoftware-Herstellers Symantec das untere Ende des Nasdaq-100-Kurszettels. Sie brachen um 8,22 Prozent auf 25,13 Dollar ein, während Veritas um 2,23 Prozent auf 28,00 Dollar zulegten. Symantec will den Konkurrenten für 13,5 Mrd. Dollar übernehmen.

Die Aktien des Weiterbildungsanbieters Apollo Group verbilligten sich um 6,68 Prozent auf 79,63 Dollar. Das Unternehmen verdiente im ersten Quartal 58 Cent und übertraf damit um 1 Cent die Markterwartung. Jedoch blieb die Umsatzprognose für das laufende Quartal etwas hinter den Analystenschätzungen zurück. Der Kurs des Mitbewerbers Career Education sank um 3,07 Prozent auf 37,85 Dollar.

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