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Aktien Nyse Nasdaq: Schwach - Dow auf Jahrestief - Nasdaq verliert mehr als 2%

(dpa-AFX) NEW York - Belastet von einem deutlich schlechter als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarkbericht haben die Aktien in New York schwach geschlossen und sind auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen.

(dpa-AFX) NEW York - Belastet von einem deutlich schlechter als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarkbericht haben die Aktien in New York schwach geschlossen und sind auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen.

Der Dow Jones < Indu.IND > verlor 1,48 Prozent auf 9.815,33 Punkte und schloss damit auf dem tiefsten Wert im diesem Jahr. Der breiter gefasste S & P 500 < INX.IND > gab 1,55 Prozent auf 1.063,97 Zähler ab - ebenfalls der tiefste Schlussstand im laufenden Jahr. An der technologielastigen Nasdaq rutschte der Composite Index < Compx.IND > um 2,46 Prozent auf 1.776,89 Zähler, der Nasdaq-100-Index < NDX.X.IND > fiel um 2,82 Prozent auf 1.315,30 Punkte. Auch an der Nasdax erreichten die Indizes ein neues Jahrestief.

Die Beschäftigtenzahl stieg in den USA im Juni deutlich schwächer als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 32.000 zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 235.000 gerechnet. Zudem wurde der Anstieg im Juni auf 78.000 nach unten revidiert. In der Erstschätzung war noch ein Anstieg von 112.000 ermittelt worden.

Einziger Gewinner im Dow Jones war Caterpillar < CAT.NYS > < Cat1.ETR > . Die Aktie legte 0,90 Prozent auf 70,25 US-Dollar zu. Csfb hatte sich positiv zu dem Baumaschinenkonzern geäußert und seine Einstufung "Ouperform" bekräftigt. Exxon Mobil < XOM.NYS > < Xona.ETR > konnte sich dem Markttrend nicht entziehen, nachdem sie vorbörslich noch im Plus notiert hatte. Die Aktie verlor 1,55 Prozent auf 45,12 Dollar. Zunächst habe der Ölkonzern von der seit Tagen anhaltenden Rekordjagd des Rohölpreises profitiert, sagten Händler.

Home Depot Inc. < HD.NYS > < HDI.FSE > verloren unterdurchschnittliche 0,24 Prozent auf 32,90 Dollar. Die Baumarktkette hat ihr Aktienrückkaufprogramm um eine auf sieben Milliarden Dollar aufgestockt. Außerdem sei für das zweite Quartal eine Dividende von 8,5 Cent je Aktie beschlossen worden, teilte das Unternehmen am Freitag in Atlanta mit. Schwächster Wert im Dow Jones war Intel Corp. < Intc.NAS > < INL.FSE > mit einem Abschlag von 3,80 Prozent auf 22,77 Dollar.

Außerhalb des Leitindex brachen Delta Air Lines < DAL.NYS > < DEL.FSE > um 8,67 Prozent auf 4,11 Dollar ein. Goldman Sachs hatte das Papier auf "Underperform" heruntergestuft. Die Aktie der Philips-Tochter < Phia.ASX > < Phi1.FSE > Navteq < NVT.NYS > NQC.MUN > erlebte trotz widriger Umstände einen guten Start in die neue Börsenwelt. Der erste Schlusskurs lag bei 25,30 Dollar. Begonnen hatte das Papier mit 25,05 Dollar. Philips hatte 40 Millionen Anteilsscheine zu je 22 Dollar an den Markt gegeben.

Zu den wenigen Gewinnern im Nasdaq 100 gehörte die Aktie von Career < Ceco.NAS > < CE1.FSE > . Das Papier legte 4,03 Prozent auf 28,41 US-Dollar zu. Nvidia < Nvda.NAS > < NVD.FSE > markierte mit einem Kurseinbruch von 35,14 Prozent auf 9,43 Dollar das untere Ende der Kursskala. Der Grafikkartenanbieter habe die Marktprognose beim Umsatz und Ertrag im zweiten Quartal weit verfehlt - der Bericht sei ein "Desaster", sagte ein Händler.

ATI Technologies < Atyt.NAS > < ATY.FSE > verloren 9,38 Prozent auf 14,40 Dollar. Händler verwiesen auf den Quartalsbericht des Wettbewerbers Nvidia < Nvda.NAS > < NVD.FSE > , der die Aktie des Grafikkartenanbieters mit nach unten ziehen würde. Außerhalb des Auswahlindex legte MCI < Mcip.NAS > < OM8.MUN > 15,53 Prozent auf 15,99 Dollar zu. Lehman habe die Aktien von "Underweight" auf "Equal weight" hochgestuft und das Kursziel von 11 auf 16 Dollar erhöht, sagten Marktteilnehmer.

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