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Aktien Osteuropa Schluss: Börsen schließen überwiegend in der Verlustzone

Warschau/Budapest/Prag (dpa-AFX/APA) - Die osteuropäischen Börsen in Tschechien und Polen haben am Montag ihre Gewinne wieder abgegeben und im Minus geschlossen. Hingegen legten ungarische Werte etwas zu.

Warschau/Budapest/Prag (dpa-AFX/APA) - Die osteuropäischen Börsen in Tschechien und Polen haben am Montag ihre Gewinne wieder abgegeben und im Minus geschlossen. Hingegen legten ungarische Werte etwas zu.

Die Warschauer Börse hat am Montag mit leichten Verlusten geschlossen. Der Leitindex WIG-20 fiel um 0,37 % auf 1 812,95 Punkte. Der WIG-Index verlor 0,29 % auf 25 238,82 Punkte. Größte Gewinner im Wig20 waren Telekomunikacja Polska , die sich um 2,02 % auf 15,15 Zloty verteuerten. Kghm gewannen, angetrieben vom anhaltend hohen Kupferpreis, 1,49 % auf 34,00 Zloty. Kety zogen um 1,44 % auf 141,00 Zloty an. Die schwachen Bankenwerte wurden von Bank Przemyslowo Handlowy angeführt, die 1,79 % auf 439,00 Zloty einbüßten.

Der Prager Px50 büßte um 1,19 % auf 850,50 Punkte ein. Die Aktien des Versorgers CEZ schlossen 2,96 % schwächer mit 229,50 Kronen, nachdem die italienische Enel von der Privatisierungskommission als Bestbieter für die Privatisierung des slowakischen Stromerzeugers Slovenske Elektrarne ermittelt worden war. CEZ bemüht sich trotzdem um die Übernahme von 66 % an dem Unternehmen und setzt nun auf Parallelverhandlungen. Mit zu den Tagesgewinnern zählten Ceske Radiokommunikace die um 3,03 % auf 455,20 Kronen zulegten. Unipetrol gewannen weitere 1,13 % auf 87,52 Kronen hinzu und konnten damit den siebenten Handelstag in Folge Kursgewinne verbuchen.

In Ungarn ging die Budapester Börse knapp behauptet aus dem Handel. Der Leitindex BUX-Index gewann 0,20 % auf 12 364,21 Punkte. Tagesgewinner waren Fotex mit einem Plus von 4,48 % auf 140 Forint. Egis verteuerten sich um 2,09 % auf 9 520 Forint. Mit negativer Tendenz gingen Magyar Tavkoezlesi Matav (minus 1,25 % auf 790 Forint) aus dem Handel. Ungarns größte Telefongesellschaft will in den kommenden zwei Jahren rund ein Viertel aller Stellen streichen. Insgesamt sollen zur Kostensenkung binnen zwei rund 3 750 Jobs wegfallen. Gedeon Richter zeigten sich mit einem Abschlag von 0,13 % bei 23 370 Forint.

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