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Aktien Osteuropa Schluss: Einheitlich mit Gewinnen - Ölpreis stützt

Die osteuropäischen Börsen haben zum Wochenausklang einheitlich mit Gewinnen geschlossen. Marktbeobachter verwiesen auf die Entspannung am Ölmarkt. Dies hätte Investoren ermutigt, hieß es.

dpa-afx/apa BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG. Die osteuropäischen Börsen haben zum Wochenausklang einheitlich mit Gewinnen geschlossen. Marktbeobachter verwiesen auf die Entspannung am Ölmarkt. Dies hätte Investoren ermutigt, hieß es.

Der tschechische Px50-Index schloss nach dem Feiertag am Donnerstag mit einem Plus von 2,13 Prozent bei 911,90 Zählern. Alle Titel verzeichneten Gewinne. Cesky Telecom gewannen 2,95 Prozent auf 324,3 Kronen, nachdem die Titel am Mittwoch mehr als fünf Prozent eingebrochen waren. Komercni Banka verteuerten sich um 2,85 Prozent auf 3 114 Kronen, Ceske Energeticke Zavody zogen im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Quartalszahlen am Montag um 2,58 Prozent auf 273,9 Kronen an.

Auch der polnische WIG-Index verzeichnete einen Anstieg um 1,73 Prozent auf 25 419.31 Zähler. Zu den großen Gewinnern zählten Bankenwerte. Bank Pekao verteuerten sich um 4,03 Prozent auf 129,00 Zloty, Softbank SA zogen um 4,02 Prozent auf 23,30 Zloty an. Telekomunikacja Polska schlossen nach guten Quartalsergebnissen mit einem Plus von 3,47 Prozent auf 16,40 Zloty. Der Konzern erwartet für das Gesamtjahr zwei bis drei Prozent mehr Umsatz.

Deutlich schwächer gingen hingegen Bank Austria Creditanstalt AG (minus 0,98 Prozent auf 253,30 Zloty) aus dem Handel. Netia verloren 0,48 Prozent auf 4,12 Zloty. Als wahrscheinlichster Partner des Telekomkonzerns für einen Einstieg auf dem polnischen Mobilfunkmarkt wurde zuletzt von Experten die niederländische KPN genannt.

An der Budapester Börse kletterte der BUX-Index um 0,88 Prozent auf 13 201,03 Zähler. Tagesgewinner waren Globus, die um 8,66 Prozent auf 690 Forint nach oben schossen, Synergon Informatika zogen um 3,25 Prozent auf 349,00 Forint an. Index-Schwergewicht Orszagos Takar gewannen 2,42 Prozent auf 4 870 Forint und setzten damit den Aufwärtstrend der vergangenen Tage fort.

Zu den Verlierern zählten Raba Magyar Vagon , die um 3,10 Prozent auf 625,00 Forint einbrachen. Antenna Hungaria ermäßigten sich um 1,28 Prozent auf 3 850 Forint, nachdem die staatliche Privatisierungagentur APV Details zum Verkauf des 75 Prozent-Staatsanteils am Medienunternehmen bekannt gegeben hat.

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