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Aktien Osteuropa Schluss: Polen und Ungarn auf Rekordhoch

Die Börsen in Osteuropa haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Während die Indizes in Polen und Ungarn auf Rekordhoch schlossen, gab es in Tschechien zumeist Kursverluste.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Während die Indizes in Polen und Ungarn auf Rekordhoch schlossen, gab es in Tschechien zumeist Kursverluste.

In Warschau stieg der Leitindex WIG-20 um 0,1 Prozent auf 1924,16 Zähler und somit auf ein Jahreshoch. Der breiter gefasste WIG-Index kletterte um 0,21 Prozent auf 26 206,21 Einheiten. Damit erreichte er erneut ein Allzeithoch. Besonders Computerwerte waren gefragt. Prokom Software legten 1,5 Prozent auf 135 Zloty zu. Computerland schlossen 1,38 Prozent fester bei 110,5 Zloty. Die Papiere der Telekomunikacja Polska verteuerten sich um 1,06 Prozent auf 19,1 Zloty. Größter Verlierer im WIG-20 Index waren Bank Austria Creditanstalt . Sie büßten 1,13 Prozent ein und schlossen bei 263,5 Zloty. Die Aktien werden am 20. Dezember vom WIG-20 Index in den Midwig Index absteigen.

Auch in Budapest hat der BUX auf neuem Höchststand geschlossen. Er gewann 0,21 Prozent auf 14 738,33 Zähler. Die höchsten Umsätze erzielten in dieser Sitzung Orszagos Takar (6,7 Mrd. Forint). Nach einem zwischenzeitlichen Allzeithoch bei 5 719 Forint gaben die Papiere bis Handelsschluss erstmals seit fünf Tagen 0,44 Prozent auf 5 640 Forint ab. Mol konnten um 1,2 Prozent auf 12 690 Forint zulegen. Laut Analysten hingen die Gewinne mit einer möglichen Notierung der Aktie an der Warschauer Börse zusammen. Deutlich tiefer schlossen Antenna Hungaria . Sie gaben 4,64 Prozent auf 3 700 Forint ab.

In der Verlustzone zeigte sich hingegen der tschechische Px50-Index , der 0,70 Prozent auf 1 013,00 Einheiten verlor.Die wichtigsten Werten verabschiedeten sich durchwegs mit Verlusten ins Wochenende. Einzig Unipetrol konnten leicht zulegen auf 91,93 Kronen (plus 0,03 Prozent). CEZ gaben um 1,44 Prozent nach und schlossen bei 329,50 Kronen. Die Aktien der Erste Bank verringerten sich um 1,40 Prozent auf 1 195 Kronen. Philip Morris verloren nach Zugewinnen am Vortag 1,35 Prozent und reduzierten sich auf 16 570 Kronen.

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