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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend im Minus - Prag schließt gut behauptet

Die osteuropäischen Börsen sind am Montag überwiegend schwächer aus dem Handel gegangen. Lediglich in Tschechien dominierten die Pluszeichen den Kurszettel, während die Indizes in Polen und Ungarn nachgaben.

dpa-afx/apa BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG. Die osteuropäischen Börsen sind am Montag überwiegend schwächer aus dem Handel gegangen. Lediglich in Tschechien dominierten die Pluszeichen den Kurszettel, während die Indizes in Polen und Ungarn nachgaben.

Die ungarischen Standardwerte standen zu Wochenbeginn unter Druck und führten den BUX-Index um 1,51 Prozent auf 12 786,69 Zähler hinab. Größter Verlierer unter den BUX-Werten waren Fotex mit einem Minus von 4,62 Prozent auf 124 Forint. Gedeon Richter verloren 3,07 Prozent auf 21 810 Forint. Pannonplast Mueanyagipari gaben 2,54 Prozent auf 1 150 Forint nach. Aktien des Ölkonzerns MOL verloren in lebhaftem Handel 2,40 Prozent auf 10 790 Forint.

An der Warschauer Börse beendete der Leitindex WIG-20 den Handel gleichfalls mit einem Minus von 1,28 Prozent bei 1 778,43 Zählern. Der breiter gefasste WIG-Index büßte 1,14 Prozent auf 24 736,12 Punkte ein. Nahezu alle im WIG-20 gelisteten Bluechips schlossen im negativen Terrain. Größter Verlierer waren Softbank mit einem Minus von 3,52 Prozent auf 21,9 Zloty. Agora gaben 2,48 Prozent auf 47,2 Zloty nach. Prokom Software büßten 2,17 Prozent auf 135,0 Zloty ein. Telekomunikacja Polska gaben 1,93 Prozent auf 15,25 Zloty nach. Unter den weiteren Tagesverlierer fanden sich PKN Orlen mit einem Minus von 1,87 Prozent auf 36,8 Zloty.

Hingegen ging die Börse in Prag mit leichten Gewinnen aus dem Handel. Der Px50-Index schloss mit einem Plus von 0,22 Prozent bei 907,50 Zählern. Der Index wurde damit nahe dem in der Vorwoche erreichten Jahreshoch von 910,50 Punkten notiert. Tagesgewinner waren Cesky Telecom mit einem Plus von 1,53 Prozent auf 338,4 Kronen. Von den am Mittwoch anstehenden Neunmonatsergebnissen des Unternehmens erwarten Analysten deutliche Ergebniszuwächse. Händler räumen der Aktie weiteres Kurspotential ein. Verluste gab es vor allem für Bankwerte. Komercni Banka verloren 0,84 Prozent auf 3 068 Kronen. Erste Bank ermäßigten sich um 0,55 Prozent auf 1 077 Kronen.

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