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Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich - Budapest schwach

Budapest/Warschau/Prag (APA/dpa-AFX) - Die osteuropäischen Börsen haben den Handel am Freitag uneinheitlich beendet. Während Warschau und Prag Kursgewinne verzeichneten, tendierte die Börse In Budapest schwach.

Budapest/Warschau/Prag (APA/dpa-AFX) - Die osteuropäischen Börsen haben den Handel am Freitag uneinheitlich beendet. Während Warschau und Prag Kursgewinne verzeichneten, tendierte die Börse In Budapest schwach.

In Budapest fiel der Leitindex BUX um 1,51 Prozent auf 14 100,04 Zähler. Die größten Tagesverlierer waren Mol mit einem Minus von 3,58 Prozent auf 12 390 Forint, trotz überragender Quartalszahlen. Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen, einem schwächeren Ausblick auf das vierte Quartal und davon, dass Investoren sehr gute Zahlen erwartet hätten. OTP (minus 2,95 Prozent auf 5 260 Forint) waren an zweiter Stelle unter den Verlieren, die Aktien wurden von K+H Equities von "Buy" auf "Hold" heruntergestuft. Auch hier wurde von Gewinnmitnahmen auf Grund schlechterer Gewinnaussichten gesprochen.

Auf der Gewinnerseite führten Pannonplast mit einem Plus von 6,67 Prozent auf 1 280 Forint, gefolgt von Demasz mit einem Kursanstieg von 3,77 Prozent auf 12 400 Forint. Matav gewannen 2,70 Prozent auf 800 Forint. Sie korrigierten damit das Kurs-Minus von gestern, ausgelöst durch schlechter als erwartete Unternehmensergebnisse.

In Warschau legte der Leitindex WIG-20 0,60 Prozent auf 1 844,33 Zähler zu. Der breiter gefasste WIG-Index verzeichnete ein Plus von 0,40 Prozent 25 623,95 Zähler.

Orbis waren mit minus 4,11 Prozent auf 21,00 Zloty der größte Verlierer unter den Aktien, gefolgt von Budimex mit einem Verlust von 4,02 Prozent auf 43,00 Zloty. Auch Debica mussten um 3,33 Prozent tiefer auf 101,50 Zloty schließen. PKN Orlen hingegen konnten sich mit einem Zuschlag von 5,82 Prozent auf 38,20 Zloty deutlich an die Spitze der Tagessieger setzten. Auch Kghm Polska 3,27 Prozent auf 31,60 Zloty, gefolgt von TP SA mit einem Plus von 2,94 Prozent auf 17,50 Zloty.

In Prag legte der Px50-Index 0,26 Prozent auf 954,60 Zähler zu. Ceska Pojistovna verloren weiter und gingen mit einem Minus von 1,94 Prozent auf 15 200,00 Kronen aus dem Handel, gefolgt von Komercni Banka mit Abschlägen von 1,84 Prozent auf 3 148,00 Kronen. Laut Händlern würden Investoren die Aktien auf Grund geringerer Wachstumsraten, im Gegensatz zu anderen osteuropäischen Banken, verkaufen. Auch Erste Bank schlossen trotz guter Unternehmensergebnissen mit Abschlägen von 0,79 Prozent auf 1 130,00 Kronen.

Philip Morris gewannen 2,79 Prozent auf 16 163,00 Kronen, gefolgt von OKD mit einem Plus von 2,35 Prozent auf 435,00 Kronen. Zentiva schlossen mit Zuschlägen von 2,22 Prozent auf 669,00 Kronen. Marktteilnehmern zufolge hätten Investoren Vertrauen in dessen Expansionsstrategie.

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