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Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich - Prag mit Kursgewinnen

Die Börsen in Osteuropa haben am Freitag den Handel uneinheitlich beendet. Während in Budapest und Warschau die Börsen im roten Terrain endeten, beendete der Prager Markt den letzten Handelstag der Woche im Plus.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa haben am Freitag den Handel uneinheitlich beendet. Während in Budapest und Warschau die Börsen im roten Terrain endeten, beendete der Prager Markt den letzten Handelstag der Woche im Plus.

In Budapest endete der Handel mit Kursverlusten. Der Leitindex BUX schloss um 1,28 Prozent tiefer bei 14 161,57 Punkten.

Mol verloren 0,73 Prozent auf 12 245 Forint. Zuvor gab die ungarische Regierung bekannt, sich im kommenden Jahr vom noch verbleibenden Staatsanteil trennen zu wollen. Auch die Beteiligungen an der Antenna Hungaria und an der FHB wolle man abgeben, hieß es. Die Papiere der Antenna Hungaria gaben 0,77 Prozent auf 3,850 Forint ab, FHB schlossen um 3,16 Prozent tiefer bei 12,100 Forint.

In Warschau beendete die Börse den Handelstag mit Verlusten. Der Leitindex WIG-20 fiel um 70,39 Prozent auf 1 864,10 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index gab 0,11 Prozent auf 25 653,67 Einheiten nach.

Die Papiere der Elektrim führten im WIG Index die Liste der Kursgewinner an. Sie schlossen bei 5,95 Zloty (plus 8,18 Prozent). Laut Marktbeobachtern seien die Gewinne auf die abgewiesene Anfechtung der Deutschen Telekom am Gerichtsentscheid zurückzuführen, wonach diese die PTC nicht übernehmen dürfe. Gemeinsam mit der französischen Vivendi Universal hält Elektrim einen 51-Prozent-Anteil an der PTC.

Die Verluste der Aktien von Computerland setzten sich am heutigen Handelstag fort. Sie gaben 2,79 Prozent ab und schlossen bei 104,5 Zloty. Die Papiere der Bank Austria Creditanstalt konnten sich hingegen bei geringen Umsätzen behaupten und schlossen um 0,38 Prozent fester bei 263 Zloty.

In Prag konnte die Börse nach den deutlichen Verlusten vom Vortag wieder mit Gewinnen aus dem Handel gehen. Der Px50-Index erhöhte sich um 1,13 Prozent auf 992,10 Einheiten.

Die Papiere der CEZ profitierten von der Billigung der rumänischen Regierung der Privatisierung des Stromversorgers Electrica Oltenia. CEZ wird 24,62 Prozent der Anteile übernehmen. CEZ verteuerten sich zum Handelsschluss um 2,16 Prozent auf 322,20 Kronen. Cesky Telecom erreichten ein Plus von 1,49 Prozent (352,26 Kronen). Einzig die Aktien der Erste Bank gaben um 0,34 Prozent nach und schlossen bei 1 172 Kronen.

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