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Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich - Warschau mit Verlusten

Die osteuropäischen Börsen haben den Handel am Dienstag uneinheitlich beendet. Während Prag und Budapest Kursgewinne verzeichneten, endete Warschau im negativen Terrain.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Börsen haben den Handel am Dienstag uneinheitlich beendet. Während Prag und Budapest Kursgewinne verzeichneten, endete Warschau im negativen Terrain.

In Prag stieg der Px50-Index um 0,47 Prozent auf 1 020,50 Zähler. Am deutlichsten unter den Blue-Chip-Werten konnten die Papiere von Unipetrol zulegen. Sie schlossen mit einem Aufschlag von 2,23 Prozent bei 96,79 Kronen. Marktbeobachter führten die Gewinne auf die Übernahme des 63-Prozent-Anteils durch die polnische PKN zurück.

Zentiva verteuerten sich um 1,37 Prozent auf 732 Kronen. Cesky Telecom konnten 1,06 Prozent dazugewinnen und gingen mit 360,80 Kronen aus dem Handel.

Uneinheitlich verlief die Sitzung für Bankenwerte. Während Komercni Banka einen Aufschlag von 0,19 Prozent auf 3 227 Kronen verbuchen konnten, gaben Erste Bank 0,67 Prozent auf 1 186 Kronen ab.

In Budapest kletterte der Leitindex BUX um 0,38 Prozent auf 14 470,70 Zähler. Einmal mehr waren die Papiere des Öl- und Gaskonzerns Mol die meistgehandelte Aktie. Sie kletterten um 0,51 Prozent auf 12 700 Forint. Die J.P. J.P. Morgan Chase Bank hatte zuvor ihre Beteiligung an Mol von 14,60 auf 15,07 Prozent aufgestockt. Die Werte des Pharmakonzerns Richter Gedeon schlossen erneut fester bei 21 900 Forint (plus 1,13 Prozent). Matav konnten 1,21 Prozent auf 835 Forint zulegen.

OTP mussten bei verhältnismäßig hohem Umsatz 0,37 Prozent abgeben und reduzierten sich auf 5 450 Forint. Demasz gaben zum Handelsschluss 1,30 Prozent auf 15 200 Forint ab.

In Warschau gab der Leitindex WIG-20 0,52 Prozent auf 1912,02 Punkte ab. Der WIG-Index büßte 0,54 Prozent ein und schloss bei 26 060,85 Zählern. Größter Verlierer im WIG-20 war das Telekomunternehmen Netia , deren Papiere 2,86 Prozent abgaben und bei 4,41 Zloty schlossen. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, seine Schulden begleichen zu wollen. Das dürfte die Erwartung auf die Ausschüttung von Dividenden gedämpft haben, meinten Marktbeobachter.

Stalexport gaben ebenfalls deutlich ab und schlossen bei 2,60 Zloty (minus 2,62 Prozent). Gegen den Trend fest schlossen PKN . Sie verteuerten sich um 0,27 Prozent auf 37,50 Zloty.

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