Archiv
Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich

Die osteuropäischen Börsen haben den Handel am Montag uneinheitlich beendet. Während die Börse in Warschau fast unverändert aus dem Handel ging, schlossen die Börse in Prag schwächer und die in Budapest mit leichten Aufschlägen.

dpa-afx WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Börsen haben den Handel am Montag uneinheitlich beendet. Während die Börse in Warschau fast unverändert aus dem Handel ging, schlossen die Börse in Prag schwächer und die in Budapest mit leichten Aufschlägen.

Warschau Schliesst Fast Unverändert

Die Warschauer Börse schloss mit behaupteter Tendenz: Der Leitindex WIG-20 fiel um 0,06 Prozent auf 1 831,11 Zähler, während der breiter gefasste WIG-Index um 0,15 Prozent auf 25 305,15 Einheiten anzog. 71 Gewinner standen 78 Verlierern gegenüber. 31 Werte schlossen unverändert und zwei wurden nicht gehandelt. Der Gesamtumsatz aller gehandelter Aktien stieg auf 599,7 (Freitag: 327,5) Mill. Zloty.

Kghm Polska Miedz verteuerten sich als Reaktion auf den Anstieg der Kupferpreise um 3,27 Prozent auf 31,60 Zloty. Sie zählten damit zu den größten Gewinnern. Orbis AG gewannen 2,59 Prozent auf 23,80 Zloty und Softbank SA rückten um 1,99 Prozent auf 25,60 Zloty vor. Zu den größten Verlierern zählten Globe Trade mit minus 3,00 Prozent auf 113,00 Zloty.

Prag Schliesst Schwächer

In Prag verlor der Px50-Index 0,56 Prozent auf 1 021,90 Punkte. Tagesverlierer waren Zentiva mit minus 6,25 Prozent auf 22,1 Kronen. Händler begründeten dies mit einem negativen Analystenkommentar der UBS sowie Gewinnmitnahmen. "Ein Unsicherheitsfaktor stellt auch das Auslaufen der Lock-Up-Periode am 28. Dezember dar, nach der sowohl das Management als auch der US-Fonds Warbug Pincus ihre Anteile verkaufen könnten", sagte ein Händler. Komercni Banka gewannen hingegen um 0,84 Prozent auf 3 353,00 Kronen.

GUT Behauptet IN Budapest

Der Budapester BUX-Index stieg um 0,49 Prozent auf 14 170,41 Zähler. Aktien der Bank Orszagos Takar konnten ihre Verluste vom vergangenen Freitag nur marginal eindämmen und schlossen nach einem sehr volatilen Handel mit plus 0,21 Prozent bei 5 281 Forint. Das Finanzinstitut hatte vergangene Woche ein Angebot für die Übernahme einer 88-Prozent-Mehrheit an der serbischen Jubanka abgegeben.

Deutlich fester zeigten sich Magyar Olay es Gazipari (Mol) mit plus 1,68 Prozent auf 12 390 Forint. Der Energiekonzern wird sich gemeinsam mit seinem kroatischen Partner INA um einen Anteil an der bosnischen Energopetrol bemühen. Gedeon Richter gewannen 0,66 Prozent auf 23 000 Forint. Nach den zuletzt deutlichen Abschlägen sei die Aktie für Investoren nun wieder interessanter geworden, sagte ein Marktbeobachter.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%