Aktien schliessen 6,15 Prozent tiefer in Tokio
Mazda sieht höheren Verlust wegen Pensionskosten

Die Mazda Motor Corp wird nach eigenen Angaben für das Geschäftsjahr 2000/01 wegen eines Defizits in ihrer Pensionskasse einen deutlich höheren Verlust als zunächst erwartet ausweisen.

Reuters TOKIO. Die zu 33 % zu Ford gehörende Mazda teilte am Freitag in Tokio mit, sie rechne nun im Geschäftsjahr zum 31. März 2001 mit einem Netto-Verlust von 156,5 Mrd. Yen (2,70 Mrd. DM). Ursprünglich hatte das Unternehmen einen Netto-Verlust von 49,5 Mrd. Yen erwartet. Die Revision der Verlust-Prognose sei in erster Linie wegen außerordentlicher Belastungen über 158,4 Mrd. Yen zur Deckung des Defizits in der Pensionskasse notwendig geworden, hieß es.

Der ordentliche Verlust werde dagegen voraussichtlich mit 30 Mrd. Yen niedriger als zuvor erwartet (42 Mrd. Yen) ausfallen, teilte Mazda weiter mit. Niedrigere Betriebskosten und günstige Wechselkursentwicklung hätten diese Revision ermöglicht, hieß es. Die Umsatzerwartung sei leicht auf 2,03 Bill. Yen von 2,10 Bill. Yen gesenkt worden.

Erst vorige Woche hatte die Mitsubishi Motors Corp ihre Verlustprognose für 2000/01 auf 270 Mrd. Yen von 140 Mrd. Yen geändert.

Die Aktien von Mazda schlossen am Freitag an der Tokioter Börse um 6,15 % tiefer bei 305 Yen. Die Titel von Mitsubishi Motors stiegen dagegen um 0,86 % auf 351 Yen.

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