Aktien schließen schwächer
Gewinnmitnahmen an Sydneys Börse

Schwächer lautet die Schlusstendenz der Notierungen an der Aktienbörse in Sydney am Mittwoch. Der S&P/ASX-200-Index fiel um 1,0 % bzw um 32,5 auf 3 252,6 Punkte. NAch einem Umsatz von 515,3 (355,3) Mill. Aktien im Wert von 1,55 (1,30) Mrd AUS-$ verließen 514 Kursverlierer und 489 befestigte Titel den Markt.

vwd SYDNEY. Händler sprachen von Gewinnmitnahmedruck trotz der festen Vorgabe von der Wall Street. Ein Broker von JP Morgan sagte, der australische Markt habe sich dabei gut gehalten, zumal die Börse in Sydney am Tag vor der Zinsentscheidung in USA um 1,8 % gestiegen war. Es sei auch nicht überraschend, dass die Reserve Bank of Australia der Zinssenkung in USA nicht gefolgt ist und den Tagesgeldsatz unverändert ließ.

Marktfaktoren in Sydney waren eher die Ergebnisse des Minen-Konzerns BHP Billiton und der in Australien fünftgrößten St. George Bank. UBS Warburg und Deutsche Bank hätten am Nachmittag große Verkauforders platziert, wodurch BHP Billiton um 0,9 % bzw um acht cts auf 8,91 AUS-$ fielen, nachdem der Wert mit rund 16,2 Mill. Stück einer der meistgehandelten Titel des Tages war. WMC gaben unter Gewinnmitnahmen 4,3 % bzw 41 cts auf 9,15 AUS-$ ab, nachdem in einer Lokalzeitung unter Berufung auf Alcoa Chief Executive Alain Belda berichtet worden war, Alcoa werde kein Gebot für WMC unterbreiten, wenn deren Kurs nicht "dramatisch einbricht".

Die Titel der St George Bank profitierten dagegen mit plus 1,6 % bzw 27 cts auf 17,67 AUS-$ vom Jahresgewinn der Bank, der um 14 % höher war als im Vorjahr. Die vier größten Banken des Landes gaben aber Gewinn ab, nachdem ihre Kurse Rekordhöhen erreicht hatten. Australia and New Zealand Bank ermäßigten sich um 2,1 %, Westpac um 2,6 sowie Commonwealth Bank of Australia um 2,7 und National Australia Bank um 1,6 %.

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