Aktien schließen uneinheitlich
Schwacher Yen stützt Nikkei

Mit einer uneinheitlichen Tendenz haben sich die Aktien am Freitag in Tokio präsentiert. Der Nikkei-225-Index gewann 0,8 % bzw. 78,20 JPY auf 10 511,65. Dagegen fiel der Nikkei-300-Index um 0,2 % bzw 0,34 Punkte auf 199,24. Der Topix-Index verlor 0,6 % bzw 6,17 Zähler auf 1 006,76.

vwd TOKIO. Das Volumen der gehandelten Titel belief sich auf 1,952 Milliarden (Vortag: 817,79 Millionen) Stück. Die Zahl der Kursgewinner lag bei 346, die der-verlierer bei 1 063. Während der Nikkei 225 am Vormittag noch im Minus gelegen hatte, verbuchte er im Tagesverlauf zwischenzeitlich Gewinne von bis zu 1,6 %, gab aber bis zum Sitzungsende wieder ab.

Hintergrund für den Anstieg waren die deutlich fallenden Notierungen des Yen gegenüber dem US-Dollar. Teilnehmer sagten, hierdurch hätten sich Hoffnungen auf Chancen für exportorientierte Unternehmen ergeben. Zudem habe die Äußerung eines Regierungsmitglieds für einen Impuls gesorgt, wonach weitere öffentliche Mittel in das Bankensystem eingebracht werden sollen. Beobachter empfanden die Stimmung insgesamt aber als eingetrübt. Unter den exportorientierten Werten glichen Toyota ihre Verluste vom Morgen wieder aus und gewannen 0,7 % auf 3 020 JPY. Honda Motor schlossen mit einem Plus von 2,5 % auf 4 850 JPY.

Auch die anderen Automobilwerte sowie Fuji, Kyocera und Hitachi zeigten sich fester. Dagegen verloren Sony 1,4 % auf 5 800 JPY, und Toshiba verbilligten sich um 4,4 % auf 461 JPY. Bankenwerte hatten erneut unter den anhaltenden Sorgen um das Kreditsystem zu leiden. Insbesondere Asahi Bank verbuchten kräftige Abschläge und verloren 18,1 % auf 59 JPY. Daiwa Bank gaben 4 % auf 72 JPY ab. Die schwache Stimmung im Bankensektor wurde auch auf die deutlichen Abschläge bei den Titeln der Supermarktkette Daiei zurückgeführt. Die Aktien litten unter Gerüchten, dass sich das Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten befände und verloren 7,7 % auf 84 JPY, nachdem sie im frühen Handel schon ein neues Allzeittief bei 69 JPY markiert hatten. Ein Sprecher des Unternehmens wies die Gerüchte zurück, Daieti habe nach wie vor die Unterstützung der Banken.

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