Aktien sind zum Spielball spekulativer Anleger geworden
Gigabell-Aktien brechen nach Wiederaufnahme ein

Die Aktien der von Insolvenz bedrohten Gigabell AG sind nach Wiederaufnahme des Handels am Donnerstag um mehr als 75 Prozent eingebrochen.

Reuters FRANKFURT. Am Vormittag gegen 11.15 Uhr MEZ notierten die Titel mit einem Minus von 60,81 Prozent bei 2,90 Euro. Die Aktien waren am Montag an der Frankfurter Börse im Zusammenhang mit dem Verkauf wichtiger Unternehmensteile vom Handel ausgesetzt worden. Der letzte Kurs der Gigabell-Titel vor Aussetzung vom Handel hatte am 30. Oktober bei 7,40 Euro gelegen. Am Mittwoch Abend hatte das Internet-Unternehmen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bekannt gegeben.

Die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) rät unterdessen Kleinanlegern "die Finger" von den Aktien zu lassen. p> Am Montag hatte der seit kurzem unter Jippii firmierende finnische Internet Saunalahti Oy-Anbieter den Erwerb von Unternehmensanteilen von Gigabell für fünf Millionen Euro bekannt gegeben. Dabei werde Jippii keine kurz- oder langfristigen Schulden übernehmen, hatte es geheißen. Die Gigabell-Schulden von 50 Millionen DM verblieben im Insolvenzverfahren. Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung hatte das Amtsgericht Frankfurt am 1. November das Insolvenzverfahren über das Vermögen der am Neuen Markt notierten Gigabell AG eröffnet.

Hier der Intraday-Chart der Gigabell-Aktien

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