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Aktien Singapur schließen sehr schwach

Die Aktienbörse in Singapur hat die Sitzung am Dienstag mit sehr schwachen Notierungen beendet. Der Straits-Times-Index (STI) verlor 2,8 % bzw. 51,87 Punkte auf ein Neun-Monats-Tief von 1 797,97.

vwd SINGAPUR. Der DBS-500-Index fiel um drei Prozent bzw. 18,46 Stellen auf 608,34. Insgesamt wurden 309,5 (206,7) Mio Aktien umgesetzt. Dabei trafen 326 Kursverlierer auf 101 Kursgewinner, während 144 Titel mit unveränderten Notierungen aus dem Handel gingen. Händler begründeten die schwache Performance mit den sehr schlechten Vorgaben von der Wall Street sowie mit dem negativen Sentiment an den regionalen Märkten.

Angeführt wurden die Tagesverlierer von den Bankentiteln. So ermäßigten sich United Overseas Bank um 4,6 % bzw. 0,60 S-$ auf 12,50, und DBS Group um 2,8 % bzw. 0,50 S-$ auf 17,60.

Singapore Telecom gingen um 6,5 % bzw. 0,17 S-$ auf 2,46 zurück. Anleger befürchteten eine Herabstufung des Titels, falls das Unternehmen den Zuschlag für die Übernahme von Cable & Wireless Optus erhalten sollte, da es Angebot als überteuert betrachtet werde, erläuterte ein Teilnehmer.

Trotz der Gewinnwarnung des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson verteuerten sich die Aktien des Vertragsherstellers Chartered Semiconductor um 1,8 % bzw. 0,09 S-$ auf 5,05. Einige Investoren hätten die günstigen Kurse zum Einstieg genutzt, kommentierten Händler die Kursaufschläge. Nach Angaben von Chartered zählt Ericsson zu den fünf wichtigsten Kunden des Auftragsherstellers. v

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